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Welches Ministerium gibt am meisten Geld für externe PR und Beratung aus?

kurierverlag-dePolitikStand:25. 05. 2026, 16:43 UhrKommentareWer gibt am meisten Geld für externe PR-Berater aus? Wer das laut Angaben der internen Presseabteilungen ist, zeigt die FR-Recherche in Teil 3. Berlin. . .

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Welches Ministerium gibt am meisten Geld für externe PR und Beratung aus?

kurierverlag-dePolitikStand:25. 05. 2026, 16:43 UhrKommentareWer gibt am meisten Geld für externe PR-Berater aus? Wer das laut Angaben der internen Presseabteilungen ist, zeigt die FR-Recherche in Teil 3. Berlin – Das Wirtschaftsministerium unter Katherina Reiche (CDU) steht im Fokus, weil sie offensichtlich viel Geld der Steuerzahler für externe PR ausgibt – obwohl Reiche über um die 2500 Mitarbeitende verfügt. Damit ist sie, was die Einsicht in aktuelle Zahlen anbelangt, nicht die Teuerste. Wer toppt die Ministerin, die meist durch ihren Hang zu fossilen Energiequellen auffällt?Das Verteidigungsministerium von Boris Pistorius (SPD) investiert viel in externe PR zur Rekrutierung des Bundeswehr-Nachwuchses. © Sven Hoppe/dpaBei Reiche kann man bezogen auf einen Rahmenvertrag – sollte sie die maximale Dauer von vier Jahren ausschöpfen – von 8. 804. 000 Millionen Euro netto ausgehen. Hinzu kommt eine Ausschreibung für ein „strategisches Top-Management“, das aus einem anderen Topf bezahlt werden soll. „Strategisches Top-Management“ klingt zwar auch nach PR, wird vermutlich aber anders verbucht. Jedoch ist, was die kommunizierten Kosten angeht, deutlich mehr drin. Verkehr und Gesundheit leistet sich mehr externe PR als Reiche nach AuskunftWie auf Anfrage übermittelte Dokumente zeigen: DasCDU-geführte Gesundheitsministerium von Nina Warken vergibt zwei auf vier Jahre ausgeschriebene Rahmenverträge, einen für Onlinekommunikation und einen für Öffentlichkeitsarbeit. DieFrankfurter Rundschauvon Ippen. Media entnahm aus den Vergabebekanntmachungen, dass es sich um einen „geschätzten Wert ohne MwSt. “ von 8. 100. 000 Millionen Euro für die Onlinekommunikation und um 12. 000. 000 Euro für die Öffentlichkeitsarbeit handelt. Damit hat das Warken-Ministerium mit 20. 000. 000 Euro höhere externe PR-Ausgaben als die von Reiche bekannten Zahlen. Das CDU-geführte Verkehrsministerium von Patrick Schnieder, sein Bruder Gordon ist gerade zum CDU-Ministerpräsidenten in Rheinland-Pfalz gewählt worden, ist in der Öffentlichkeit wenig präsent. Jedoch benötigt sein Ministerium laut Wettbewerbsbekanntmachung 31. 933. 000 Euro für eine Laufzeit von 48 Monaten. Wie ein Sprecher hierzu sagt, sei „ein wesentlicher Schwerpunkt der Kommunikationsausgaben“ die Verkehrssicherheitsprävention: „Die Ausgaben für Verkehrssicherheitsprävention betrugen in der Vergangenheit rd. 3,5 Mio. Euro jährlich. “Tatsächlich am teuersten ist das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) vonBoris Pistorius(SPD). Das sieht sich „zuständig für die Information der Bürgerinnen und Bürger sowie der Medien über alle Fragen, die den Geschäftsbereich BMVg betreffen. Das BMVg kommt mit dieser Arbeit seinem verfassungsgemäßen Auftrag nach. “ Hierzu gibt es einen vierteilig untergliederten Stab: die Referate Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Social Media. „Diese arbeiten alle ohne PR-Agenturen. “Bundeswehrrekrutierung kostet als externe Ausgabe 65 Millionen pro JahrAnders verhält es sich mit dem Referat „ArbeitgebermarkeBundeswehr“. Dies verantwortet „die Arbeitgeberkommunikation sowie die Personal- und Nachwuchswerbung der gesamtenBundeswehr“. Der Bedarf begründe sich „durch die spezielle Expertise, die notwendig ist, um z. B. Arbeitgeberkampagnen zu entwickeln, zielgruppenspezifische Websites zu entwerfen/optimieren, personalwerbliche Publikationen zu gestalten etc. “ Kostenpunkt: „Die Bundeshaushaltsmittel . . . , die für die Nachwuchswerbung der Bundeswehr zur Verfügung stehen, betrugen im Haushaltsjahr 2025 ca. 65,9 Mio. Euro. “Fazit: Extern am teuersten lassen sich Gesundheit, Verkehr, Bundeswehr PR bezahlenVerkehr ist seit der Merz-Regierung außen kaum präsent, vermutlich, weil dieses Ressort politisch ans Klima gekoppelt wird – und dies für die Union wenig Priorität hat. Die Ausgaben sind auch, zieht man etwa 3,5 Millionen Euro jährlich ab, im Ministeriumsvergleich hoch. 20 Millionen für Externe werfen auch kein gutes Licht auf das Gesundheitsministerium. Für die Bundeswehr arbeiten im zivilen Bereich laut Website 81. 248 Menschen – auch hier scheint sich niemand zu finden, der oder die sich mit PR auskennt. Allerdings nimmt man Bundeswehr-Kampagnen zur Nachwuchsrekrutierung offenbar wahr. (Quelle: eigene Recherche) (ktho)

Quelle: kurierverlag.de

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