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Kolumbiens Präsident will Land für Bitcoin Mining öffnen

Nach dem Vorbild ParaguaysKolumbiens Präsident will Karibikküste zum Bitcoin Mining Hub machenKolumbiens Präsident Gustavo Petro will die Karibikküste mithilfe erneuerbarer Energie als Bitcoin Mining Hub. . .

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Kolumbiens Präsident will Land für Bitcoin Mining öffnen

Nach dem Vorbild ParaguaysKolumbiens Präsident will Karibikküste zum Bitcoin Mining Hub machenKolumbiens Präsident Gustavo Petro will die Karibikküste mithilfe erneuerbarer Energie als Bitcoin Mining Hub etablieren. Doch seine Amtszeit endet im August. 06. 05. 2026, 12:2206. 05. 2026Beitragsbild:Shutterstock|Der kolumbianische Präsident Gustavo Petro will das Land für das Bitcoin Mining öffnenKolumbiens Präsident Gustavo Petro will die Karibikküste des Landes für Bitcoin Mining erschließen. In einemBeitrag auf Xnannte er die Städte Barranquilla, Santa Marta und Riohacha als mögliche Standorte für Mining-Anlagen. Diese sollen überschüssige erneuerbare Energie nutzen und ausländische Investitionen anziehen. Petro sprach von einem möglichen Entwicklungsschub für die Region. Demnach könnten die Wayúu, die größte indigene Gemeinschaft Kolumbiens und vor allem an der Karibikküste beheimatet, als Miteigentümer an entsprechenden Projekten beteiligt werden. Paraguay dient als VorbildAuslöser für Petros Vorstoß war einBeitrag von Alessandro Cecerevon Luxor Technology. Dieser verwies darauf, dass Paraguay durch die Nutzung von Wasserkraft am Itaipu-Staudamm inzwischen einen Anteil von 4,3 Prozent an der globalen Bitcoin-Hashrate erreicht hat. Laut Hashrate Index ist Paraguay damit nach den USA, Russland und China der viertgrößte Mining-Standort der Welt. Für Kolumbien könnte sich ein ähnliches Modell anbieten. Die Internationale Energieagentur beziffert den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung Kolumbiens für 2023 auf rund 69,7 Prozent. Bitcoin Mining könnte damit als Abnehmer für überschüssige Energie dienen. Petro warnt vor fossilem Bitcoin MiningPetro selbst betonte zugleich, dass Bitcoin Mining auf Basis fossiler Energien zur Erderwärmung beitrage. Genau deshalb setzt sein Vorschlag auf erneuerbare Energiequellen. Damit greift er ein zentrales Argument der Mining-Branche auf: In Regionen mit günstiger, sauberer und bislang ungenutzter Energie kann Mining zusätzliche Einnahmen schaffen und Infrastrukturinvestitionen anstoßen. Analysten sehen gerade in Schwellenländern Potenzial, ungenutzten Strom in Cashflow zu verwandeln. Hinzu kommt, dass kommerzielle Mining-Unternehmen in den USA verstärkt Rechenleistung für KI und High-Performance Computing bereitstellen. Länder mit niedrigen Stromkosten könnten dadurch künftig einen größeren Anteil an der Bitcoin-Hashrate gewinnen. Politische Zukunft bleibt offenOb aus Petros Vorschlag ein konkretes Projekt wird, ist allerdings unklar. Seine Amtszeit endet im August 2026. Bei der Präsidentschaftswahl am 31. Mai darf er laut Verfassung nicht erneut antreten. Im Rennen um seine Nachfolge gelten unter anderem der linke Senator Iván Cepeda und der konservative Anwalt Abelardo de la Espriella als wichtige Kandidaten. Zu Bitcoin oder Krypto-Assets haben beide bislang keine größeren politischen Pläne vorgelegt. Damit bleibt offen, ob Kolumbiens Bitcoin-Mining-Ambitionen auch nach Petro weiterverfolgt werden. Diese und viele weitere Artikel liest Du mit BTC-ECHO Plus+

Quelle: btc-echo.de

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