KryptoEcho

Marathon Digital setzt auf energiebasierte Rechenzentren für KI statt nur Bitcoin-Mining

Marathon Digital verlagert sich von Bitcoin-Mining hin zu energiebasierten Rechenzentren für KI. CEO Fred Thiel setzt auf Leasing, Partnerschaften und geklärte Stromkapazitäten statt GPU-as-a-Service.

Von IT-Boltwise · · 6 min Lesezeit

Marathon Digital setzt auf energiebasierte Rechenzentren für KI statt nur Bitcoin-Mining

LAS VEGAS / LONDON (IT BOLTWISE) – Marathon Digital verschiebt seine Strategie: AusBitcoin-Mining mit eigener Hardware wird ein Modell, bei dem das Unternehmen Grundstücke, Strom und Rechenzentrums-Kapazität als Standortvorteil für KI-Workloads anbietet. CEO Fred Thiel beschreibt die Initiative als mehrjährigen Umbau, der durch die anhaltende Knappheit von Strom in der Rechenzentrumslandschaft beschleunigt wurde. Mit über 1,1 Gigawatt „energized power“ und einem geplanten Long-Ridge-Deal will das Unternehmen neue Tenant-Leases für Hyperscaler, Neocloud-Anbieter und Enterprise-Kunden schließen. Im Zentrum steht dabei das Leasing und Real-Estate-Setup statt GPU-as-a-Service, weil das Kapitalrisiko deutlich geringer ausfällt. Eilik – Der KI-Roboter als Schlüsselanhänger!˗ˋˏ🧠ˎˊ˗Die besten Bücher rund um KI & Robotikpräsentiert vonAmazon!Unsere täglichen KI-News von IT Boltwise® beiLinkedInabonnieren!KI-Meldungen bequem viaTelegramoder perNewslettererhalten!IT Boltwise® beiFacyoderInstaals Fan markieren und abonnieren!RSS-Feed 2. 0von IT Boltwise für KI-News speichern!Marathon Digital stellt seine Assets neu auf und argumentiert dabei nicht primär mit dem KI-Hype, sondern mit einem konkreten Engpass: Rechenleistung ist zunehmend weniger das „eigentliche“ Problem als vielmehr die Verfügbarkeit von Strom und baureifer Infrastruktur in der richtigen Region. CEO Fred Thiel skizziert in einem Gespräch über eine Transformation vom klassischen, asset-getriebenenBitcoin-Mining hin zu einem Modell, bei dem das Unternehmen Grundstücke, Stromanschlüsse und Rechenzentrumsfläche als langfristig wiederverwertbaren Wettbewerbsvorteil versteht. Die Idee: Wer KI-Training oder Inferenz betreiben will, braucht powered sites, und genau diese will Marathon über Partnerschaften und Leasing-Mechaniken in Marktgeschwindigkeit bringen. Technisch betrachtet hängt der Erfolg solcherAngebote an der gesamten Site-Chain, also von der Energieversorgung über Netzanbindung bis hin zur Kühlung und Stromverteilung im Datacenter. Marathon berichtet über einen Bestand von mehr als 1,1 Gigawatt energisiertem Strom in seinem Portfolio und bewertet Standorte ab bestimmten Größenordnungen unterschiedlich: Sehr große Standorte werden laut Thiel vor allem für Hyperscaler interessant, während kleinere Areale eher zu Neocloud- und Inference-Anbietern passen. Entscheidende Differenzierung soll außerdem die Art der Kühlung sein, etwa dort, wo das Unternehmen in Abu Dhabi Rechenzentren entwickelt hat, die mit Immersionskühlung arbeiten und ohne klassische Air-Conditioning-Strategien auskommen. Historisch beginnt der Umbau mit einer Strategie, die lange auf „compute-to-hosted-mining“ setzte: Marathon wollte zunächst nicht selbst ganze Infrastrukturblöcke besitzen, sondern Rechenleistung zu Mining-Standorten bringen. Als derBitcoin-Sektor ab 2023 spürbar unter Druck geriet, habe man laut Thiel erstmals ausreichend günstige Gelegenheiten erhalten, Kapazitäten und damit auch Land- und Stromzugänge zu akkumulieren. Der Management-Ansatz klingt pragmatisch: Wer bereits große Mengen an Power und Standort-Kapazität aggregiert hat, kann schneller auf Nachfrage nach KI-Workloads umschichten, weil die Investitionshürde bei Stromanschluss und Facility-Design für viele Marktteilnehmer der begrenzende Faktor bleibt. Im Ergebnis entsteht ein „Power-first“-Narrativ, das in der Branche zunehmend Anklang findet. Am Markt ist dabei der Wettbewerb klar erkennbar: Modellanbieter wieOpenAIund Anthropic sollen Marktanteile zunehmend auch über Compute-Zugänge sichern, was wiederum die Hebelwirkung der Infrastrukturbetreiber stärkt. Hinzu kommt, dass Silizium-Hersteller und Plattformanbieter nicht nur Chips verkaufen, sondern parallel versuchen, die Verfügbarkeit „powered capacity“ für ihre Kunden vertraglich abzusichern. Auch Partnerschaften werden zur strategischen Währung: Marathon nennt mit Starwood einen zentralen Kooperationspartner, der im Februar nach gemeinsamen Tests zur Kundenresonanz die Rahmenbedingungen finalisiert habe. Aus Analystensicht ist das ein typisch „Infrastruktur-getriebenes“ Vorgehen, das früher eher im Colocation-Umfeld üblich war als in der KI-Zulieferkette. Ein wichtiger Markt-Punkt ist außerdem die Wirtschaftlichkeit des Vertriebsmodells. Thiel betont, dass Marathon derzeit GPU-as-a-Service nicht bevorzugt, weil die Kapitalbindung deutlich höher ausfällt: Für einen neocloud-typischen 100-Megawatt-Standort nennt er Größenordnungen, bei denen Infrastruktur- und Compute-Volumina zu einer wesentlich schwereren Finanzierung führen können. Das Unternehmen setzt deshalb auf einen Real-Estate- und Leasing-Ansatz, bei dem Standorte in einer Art Joint-Venture-Struktur eingebracht werden und ein „Equity credit“ vor zusätzlicher Kapitalnachschusspflicht greifen kann. Damit wird das Risiko auf mehrere Akteure verteilt, während Marathon seine Assets so aufbaut, dass sie für unterschiedliche Kundentypen wiederverwendbar bleiben. Regulatorisch und operativ ergeben sich daraus zugleich neue Anforderungen. Für KI-Workloads, insbesondere im Enterprise-Bereich, spielt Datensouveränität eine größere Rolle als bei vielen Public-Cloud-Use-Cases. Thiel verknüpft das explizit mitEuropa: Sein Verweis auf Investitionen in Exaion in Frankreich deutet auf eine Strategie, dedizierte Private-Cloud-Umgebungen anbieten zu können, bei denen Datenkontrolle und regulatorische Erwartungen besser adressiert werden. Gleichzeitig bleibt der Umgang mit Compliance und Governance relevant, weil Marathon historisch im Umfeld digitaler Assets agiert. Für KI-Standorte bedeutet das: Sicherheit, Nachweispflichten und Vertragsarchitektur müssen so gestaltet sein, dass sie sowohl Energie- als auch Datenanforderungen erfüllen. Im operativen Fahrplan nennt Marathon für die nächsten Schritte vor allem zwei Ziele: Tenant-Leases für das bestehende Portfolio zu unterschreiben und den Long-Ridge-Deal abzuschließen, der noch aussteht. Das Management macht daraus eine konkrete Erwartung für die Aktionärsrendite, wenn beides im laufenden Jahr gelingt. Für die Finanzierung ist laut Thiel die Bonität der Mieter entscheidend, weil günstiges Kapital in der Datacenter-Entwicklung einen direkten Einfluss auf die Projekt-Margen hat. Interessant ist zudem die Starwood-Struktur: Unter dem Modell solle Marathon einen Standort erst dann einbringen, wenn er bereits vermietet ist; Kostenüberschreitungen sollen nicht auf die Marathons-Bilanz durchschlagen. Solange das möglich bleibt, kann das UnternehmenBitcoin-Mining in containerisierter Form fortführen, bis ein Tenant die Fläche benötigt. Für die Zukunft zeichnet sich ein zweistufiges Szenario ab. Kurzfristig geht es um Stabilisierung über Lease-Abschlüsse, mittelfristig um die Skalierung der Kapazitäten über bestehende Standorte und zusätzliche Deals, wodurch das Gesamtziel von potenziell „über 2 Gigawatt“ realistischer wirkt. Langfristig stellt Thiel ein Campus-ähnliches Bild in Aussicht: große Rechenzentrumskomplexe mit Hyperscalern, Neocloud-Anbietern und teils auch „owned-and-operated“ Komponenten. Branchenbeobachter dürften dabei weniger auf einzelne Chip-Generationen schauen als auf den Aufbau vertraglicher Pfade zwischen Chip-Ökosystem, Stromlieferung und Kühltechnologie. Für Entwickler und Enterprises folgt daraus vor allem eine Chance: KI-Deployments werden stärker „site-first“, wodurch robuste, auditierbare Infrastrukturoptionen an Bedeutung gewinnen dürften. 💳Amazon-Kreditkarte mit 2. 000 Euro Limit bestellen!🔥Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!🎉Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!Bestseller Nr. 1 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»Bestseller Nr. 2 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»Bestseller Nr. 3 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»Bestseller Nr. 4 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»Bestseller Nr. 5 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»Bestseller Nr. 6 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»Bestseller Nr. 7 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»Bestseller Nr. 8 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»Marathon Digital setzt auf energiebasierte Rechenzentren für KI statt nurBitcoin-Mining (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)Die besten Bücher rund um KI & Robotik!Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!Folgen Sie aktuellen Beiträge über KI & Robotik aufTwitter,Telegram,FacebookoderLinkedIn!Hinweis:Teile dieses Textes könnten mithilfe Künstlicher Intelligenz generiert worden sein. Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen stellen keine Finanzberatung dar und sind nicht als solche gedacht. Die Informationen sind allgemeiner Natur und dienen nur zu Informationszwecken. Wenn Sie Finanzberatung für Ihre individuelle Situation benötigen, sollten Sie den Rat von einem qualifizierten Finanzberater einholen. IT BOLTWISE® schließt jegliche Regressansprüche aus. Ergänzungen und Infos bitte an die Redaktion per eMail an de-info[at]it-boltwise. de. Da wir bei KI-erzeugten News und Inhalten selten auftretende KI-Halluzinationen nicht ausschließen können, bitten wir Sie bei Falschangaben und Fehlinformationen uns via eMail zu kontaktieren und zu informieren. Bitte vergessen Sie nicht in der eMail die Artikel-Headline zu nennen:"Marathon Digital setzt auf energiebasierte Rechenzentren für KI statt nur Bitcoin-Mining". Kein nächster ArtikelVorheriger ArtikelDu hast einen wertvollen Beitrag oder Kommentar zum Artikel"Marathon Digital setzt auf energiebasierte Rechenzentren für KI statt nur Bitcoin-Mining"für unsere Leser?

Quelle: it-boltwise.de

Mehr zu Mining