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Jetzt will die Merz-Regierung auch den Beamten ans Geld – ihre Privilegien sind „kaum noch vermittelbar“

Knöpft sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) jetzt die Pensionäre vor?Foto:IMAGO / dts NachrichtenagenturDie Frage ist der Dauerbrenner in der Diskussion um unser zukünftiges Rentenniveau – und eventuelle. . .

Von Benjamin Ruthardt · · 3 min Lesezeit

Jetzt will die Merz-Regierung auch den Beamten ans Geld – ihre Privilegien sind „kaum noch vermittelbar“

Knöpft sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) jetzt die Pensionäre vor?Foto:IMAGO / dts NachrichtenagenturDie Frage ist der Dauerbrenner in der Diskussion um unser zukünftiges Rentenniveau – und eventuelle tiefe Einschnitte. Wie geht es eigentlich mit den Beamtenpensionen weiter? Müssen auch die Staatsbediensteten vielleicht im Ruhestand etwas kürzertreten, damit wir mit dem Bundeshaushalt über die Runden kommen?Ein „Bild“-Bericht gießt jetzt neues Öl ins Diskussionsfeuer. Demnach würden innerhalb der Unionsfraktion auch Reformschritte bei Beamtenpensionen diskutiert. Ähnliche Töne sollen ebenfalls aus Regierungskreisen des SPD-Koalitionspartners zu hören sein. Kommt vielleicht der große Pensionen-Hammer?📌 Das bedeuten die Begriffe „Standard-Rente“ und „Rentenniveau“Viele Menschen glauben, ein Rentenniveau von 48 Prozent bedeutet, dass sie am Ende auch 48 Prozent ihres letzten Brutto- oder Nettogehalts monatlich erhalten. Diese Annahme ist allerdingsfalsch. Das Rentenniveau ist erst einmal nur eine Rechengröße, die nur bedingt etwas über die individuelle Auszahlung der Rentenversicherung aussagt. Sie bezeichnet das Verhältnis zwischen der Standard-Rente und dem Durchschnittseinkommen der Deutschen. DieStandard-Rentewürdest du bekommen, wenn du 45 Jahre lang immer exakt den aktuellen Durchschnittslohn verdient hättest. Wer das schafft, würde am Ende eben 48 Prozent seines durchschnittlichen Einkommens bekommen. Das ist dasRentenniveau2025. Knöpft sich die Merz-Regierung Beamten-Pensionen vor?Die erneute Diskussion um die Beamtenpension kommt nicht von ungefähr. Immer wieder schielen Otto-Normal-Arbeitnehmer neidisch auf die zum Teil üppigen Pensionen der verbeamteten Kollegen. Das Ruhegehalt der Pensionäre liegt im Durchschnitt mehr als doppelt so hoch wie die Auszahlung der Deutschen Rentenversicherung. Pensionäre bekamen laut dem Statistischen Bundesamt im Januar 2025 im Durchschnitt 3. 416 Euro – die gesetzliche Rente lag Ende 2024 im Durchschnitt bei rund 1. 692 Euro. Allerdings verzichten die Pensionäre dafür auch auf ihr Streikrecht, müssen damit leben, wenn der Dienstherr eine Versetzung anordnet, und übernehmen zum Teil hoheitliche Pflichten. Dennoch sei es aus Sicht des Bundes der Steuerzahler „kaum noch vermittelbar“, dass immer nur über Einschnitte bei gesetzlich Versicherten diskutiert werde. Gegenüber der Bild sagte Präsident Reiner Holznagel: „Dabei geht es nicht um Neiddebatten, sondern um Transparenz, Fairness und langfristige Finanzierbarkeit. “Mehr News:Wird bald also auch bei den Pensionen der Rotstift angesetzt? Es scheint zumindest möglich. Die „Bild“ will innerhalb der Unionsfraktion gehört haben, dass Reformschritte der Rente „wirkungsgleich“ auf Pensionen übertragen werden sollen. Die SPD scheint sich in der Hinsicht kaum querstellen zu wollen: Belastungen müssten gerecht verteilt werden, zitiert die Zeitung aus Regierungs- und Fraktionskreisen. Auch interessant:„Deutschland muss sich aufraffen“: Kanzler Merz spricht TachelesDieser Artikel erschien zuerst unterJetzt will die Merz-Regierung auch den Beamten ans Geld – ihre Privilegien sind „kaum noch vermittelbar“auf DerWesten. de.

Quelle: thueringen24.de

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