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Achtung beim Bezahlen! Neue Bargeld-Masche bei Rewe, Aldi und Co. sorgt für Ärger

© IMAGO/BihlmayerfotografieDie "InToler"-App für Aldi, Rewe, Edeka und Co. Eine neue App soll Kunden mit Unverträglichkeit das Einkaufen im Supermarkt erleichtern. Wir stellen sie dir im Video vor. Bei. . .

Von Chaleen Goehrke · · 4 min Lesezeit

Achtung beim Bezahlen! Neue Bargeld-Masche bei Rewe, Aldi und Co. sorgt für Ärger

© IMAGO/BihlmayerfotografieDie "InToler"-App für Aldi, Rewe, Edeka und Co. Eine neue App soll Kunden mit Unverträglichkeit das Einkaufen im Supermarkt erleichtern. Wir stellen sie dir im Video vor. Bei Rewe,Aldiund vielen anderen Händlern gehört das Bezahlen mit Karte mittlerweile zum Alltag. Trotzdem ist Bargeld noch längst nicht verschwunden. Viele Kunden greifen weiterhin lieber zu Scheinen und Münzen. Doch wer an der Kasse bar bezahlt, sollte besonders aufmerksam sein – denn dabei können auch Risiken lauern. Denn laut Bundesbank wurden zuletzt so viele gefälschte Euro-Banknoten aus dem Verkehr gezogen wie seit rund zehn Jahren nicht mehr. Das Geld wandert von der einen in die andere Hand und wer schaut sich seine Scheine und Münzen schon genau an? Doch an der Kasse von Aldi,Reweund Co. könnten Kunden im schlimmsten Fall eine böse Überraschung erleben. Kartenzahlung kann gefährlich werdenJeder kennt das Spiel „Monopoly“. Dort ist das Spielgeld die höchste Währung, wer am meisten besitzt, ist ein reicher Mann oder eine reiche Frau und gewinnt. In der Realität sind die Spielscheine aber natürlich nicht einen Cent wert, genauso verhält es sich mit Falschgeld. Im Vorjahr wurden laut Bundesbank rund 72. 400 falsche Euro-Banknoten im Nennwert von 4,5 Millionen Euro im deutschen Zahlungsverkehr registriert. Das ist ein Anstieg von 28 Prozent!Auch interessant:Aldi, Rewe & Co. halten es kaum aus – Konkurrent hängt sie eiskalt abBesonders häufig sind Scheine mit dem Aufdruck „MovieMoney“ oder „Prop copy“ im Umlauf. Ein genauer Blick reicht, um die nicht besonders guten Fälschungen zu erkennen. Doch wer nimmt sich schon die Zeit? Meistens landen die Geldscheine direkt in unserem Portemonnaie. An den Supermarkt-Kassen werden aber manchmal durchaus Scheine auf ihre Echtheit geprüft. Durch spezielle Geldprüfstifte kann es zu einer chemischen Reaktion auf den Banknotendruck kommen. Verfärbt sich die Markierung dunkel, handelt es sich um Falschgeld. Falschgeld BeispielFoto:BundesbankSo prüfst du die EchtheitDer Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz mahnt: „Auch banknotenähnliche Drucksachen, die mit echtem Geld verwechselt werden können, sind illegal. “ Somit könnten Kunden an der Kasse eine böse und unangenehme Überraschung erleben. Denn zum einen wird der Wert bei Falschgeld nicht ersetzt, der Besitzer bleibt also auf dem Schaden sitzen – und man macht sich strafbar! Selbst wer unwissentlich gefälschte Banknoten in den Umlauf bringt, verstößt gegen das Gesetz. Aber in der Regel sind die Fälschungen gut erkennbar. Besonders bei 20- und 50-Euro-Scheinen solltest du besser zwei Mal hinsehen. Allein 40 Prozent der Fälschungen wurden bei 50-Euro-Scheinen registriert. Dabei gilt es auf drei Sicherheitsmerkmale zu achten und dafür benötigt es lediglich die eigenen Sinne. Beim Streichen über den echten Geldschein lassen sich haptische Rillen und Prägungen ertasten. Wasserzeichen, Sicherheitsstreifen und das Sichtfenster sollten beim Halten der Banknote gegen das Licht erkennbar sein. Und der letzte Test: Beim Kippen sollte die sogenannte Smaragdzahl unten links ihre Farbe ändern. Je nach Blickwinkel wechselt die Farbe von Smaragdgrün zu Tiefblau. Noch mehr News:Was du tun solltest, wenn du Falschgeld erhalten hastWenn du Falschgeld erhalten hast, solltest du es umgehend bei der nächsten Bank oder Polizeidienststelle melden. Dort könnest du den Schein zur Überprüfung abgeben. Es ist wichtig, das Falschgeld nicht weiter zu verwenden oder in den Umlauf zu bringen, da dies strafbar ist. Zudem solltest du den Kaufbeleg oder andere relevante Informationen zu dem Zeitpunkt, an dem du das Falschgeld erhalten hast, bereithalten, um den Vorfall zu dokumentieren. Leider ist es unwahrscheinlich, dass du den Wert des Falschgeldes ersetzt bekommst, da Banken und Geschäfte in der Regel keinen Ersatz für gefälschte Banknoten bieten können. Daran erkennst du Falschgeld fast immerDie häufigsten Merkmale von Falschgeld sind haptische Rillen und Prägungen auf der Banknote, die beim Streichen über den Schein ertastet werden können. Zudem sind Wasserzeichen, Sicherheitsstreifen und das Sichtfenster beim Halten der Banknote gegen das Licht sichtbar. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die sogenannte Smaragdzahl, die beim Kippen der Banknote ihre Farbe von Smaragdgrün zu Tiefblau ändert. Besonders bei 20- und 50-Euro-Scheinen sollte auf diese Sicherheitsmerkmale geachtet werden, da ein erheblicher Teil der Fälschungen bei diesen Nennwerten registriert wird.

Quelle: derwesten.de

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