Wall Street überrascht mit neuem Krypto-Index ohne Bitcoin
Mit dem S&P Pantera Digital Asset Index startet die Wall Street einen neuen Krypto-Benchmark. Ausgerechnet Bitcoin fehlt – woran liegt das?Die Wall Street hat einen neuenKrypto-Benchmark gestartet. . . .
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Mit dem S&P Pantera Digital Asset Index startet die Wall Street einen neuen Krypto-Benchmark. Ausgerechnet Bitcoin fehlt – woran liegt das?Die Wall Street hat einen neuenKrypto-Benchmark gestartet. S&P Dow Jones Indices entwickelte ihn zusammen mit Pantera Capital. Der S&P Pantera Digital Asset Index ist seit dem 20. Juli unter dem Kürzel SPPDA verfügbar und umfasst 18 Token. Maßgeblich ist nicht die Marktgröße, sondern ein klarer Einnahmentest auf Protokollebene. Wie „BeInCrypto“ berichtet, werden nurToken berücksichtigt, deren Protokolle fortlaufend Einnahmen erzielen und diese auch an Halter weitergeben. Das kann über Buybacks, Staking-Belohnungen oder Ausschüttungen laufen. Die Prüfung der Blockchain-Daten übernimmt Artemis. „BeInCrypto“ zufolge haben nur 18 von 196 Token aus dem breiten S&P-Krypto-Universum diese Hürde genommen. Das Wichtigste in KürzeBitcoin scheitert am Einnahmentest des IndexNur 18 von 196 Token bestehen die AuswahlKein Token darf mehr als 35 Prozent Gewicht habenETH, BNB, SOL, TRX und HYPE führen den Index anPantera spricht bereits mit Vermögensverwaltern über ETFsDie historische Modellrechnung fällt deutlich aus. Für den Zeitraum von Juni 2021 bis Juni 2026 weist die offizielle Broschüre für den neuen Index eine jährliche Rendite von 8,18 Prozent aus. Der breitere Krypto-Index kam demnach nur auf 0,08 Prozent pro Jahr. Es handelt sich dabei um rückblickend simulierte Werte. Bitcoin bleibt außen vor – ETF-Pläne rücken in den FokusBitcoinfehlt nicht wegen seiner Größe, sondernwegen des Regelwerks. Der Vermögenswert erzielt keine Protokoll-Einnahmen und fällt deshalb durch das Raster. Pantera ordnet Bitcoin eher als digitales Gold ein als als ertragsorientierten Netzwerk-Token. Der neue Benchmark zielt laut den Angaben zudem auf institutionelle Investoren. Pantera verweist auf Family Offices, die bislang kaum in Krypto investiert sind. Gleichzeitig laufen bereits Gespräche über ETFs auf Basis des Index. Sollte auch nur ein kleiner Teil des an S&P-Benchmarks orientierten Kapitals in solche Produkte fließen, könnte das dem neuen Krypto-Index schnell mehr Gewicht geben.