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Trezor-Phishing-Anzeige und BTCPay-Exploit treffen Bitcoin-Nutzer: Sind Gelder sicher?

Gefälschte Trezor-Seite erscheint als gesponserte Google-AnzeigeEin Nutzer mit dem Namen David berichtete am 6. August 2026 auf der Plattform X, dass eine gesponserte Google-Suchanzeige für den Begriff. . .

Von @Krypto_Deutsch · · 3 min Lesezeit

Trezor-Phishing-Anzeige und BTCPay-Exploit treffen Bitcoin-Nutzer: Sind Gelder sicher?

Gefälschte Trezor-Seite erscheint als gesponserte Google-AnzeigeEin Nutzer mit dem Namen David berichtete am 6. August 2026 auf der Plattform X, dass eine gesponserte Google-Suchanzeige für den Begriff „Trezor wallet“ auf eine gefälschte Trezor-Webseite verwies, die auf Google Sites gehostet war. Die Seite platzierte sich damit oberhalb der echten Trezor-Website. Wer dort seine Seed-Phrase eingab, übergab Angreifern die vollständige Kontrolle über seinWallet. Die Hardware-Wallet selbst wurde nicht kompromittiert. Der Angriff funktionierte allein deshalb, weil die Seed-Phrase das Gerät verließ. On-Chain-Daten zeigen, dass die in dem Bericht genannte Wallet-Adresse insgesamt 24,04BTC in 80 Transaktionen erhielt. Zum aktuellenBitcoin-Kurs von rund 65. 172 US-Dollar entspricht das etwa 1,6 Millionen US-Dollar. Fast alle Mittel wurden bereits weiterbewegt, sodass nur noch etwa 0,04 BTC auf der Adresse verblieben. Trezor bestätigte den Vorfall, leitete ihn intern weiter und meldete die Seite zur Löschung. Das Unternehmen appellierte an alle Nutzer:„Stellen Sie immer sicher, dass Sie die offizielle Trezor-Website verwenden, und geben Sie Ihr Wallet-Backup niemals auf einer Website oder in einem Formular ein. “Google hat sich bislang nicht dazu geäußert, wie die betrügerische Anzeige die Überprüfung passieren konnte. BTCPay Server veröffentlicht Notfall-Patch für aktiv ausgenutzte LückeEbenfalls am 7. August 2026 warnte BTCPay Server, eine quelloffene Software für die direkte Annahme von Bitcoin-Zahlungen durch Händler, vor einer kritischen Sicherheitslücke, die bereits aktiv ausgenutzt wurde und zum Verlust von Geldern führen kann. Die Entwickler forderten alle Betreiber auf, sofort auf Version 2. 4. 2 zu aktualisieren oder ihre Server bis dahin abzuschalten. In den Release Notes heißt es:„Dieses Release enthält die Behebung einer kritischen Schwachstelle, die aktiv ausgenutzt wird. Sie müssen so schnell wie möglich aktualisieren. “Die Sicherheitslücke wurde vom Bitcoin Red Team, einer freiwilligen Sicherheitsforschungsgruppe, an die Entwickler gemeldet. Ein einfaches Update reicht jedoch nicht aus. Betreiber müssen zusätzlich ihre Macaroons, also die Zugangsdaten fürLightning-Nodes, sowie Authentifizierungsstrings für andere Backends erneuern. Wer innerhalb von BTCPay Server eine Hot Wallet erstellt hat, sollte die Mittel darin umgehend verschieben und die Wallet neu anlegen. Außerdem wird empfohlen, das Begleitwerkzeug NBXplorer auf Version 2. 6. 10 zu aktualisieren. Selbstverwahrung bleibt zentrales RisikoBeide Vorfälle verdeutlichen ein grundlegendes Muster: Angreifer zielen nicht auf das Bitcoin-Protokoll selbst, sondern auf die Umgebung drumherum. Phishing zählt dabei zu den folgenreichsten Bedrohungen im Krypto-Bereich. Allein im Januar 2026 beliefen sich die Krypto-Diebstahlverluste auf rund 400,3 Millionen US-Dollar, wobei ein einzelner Phishing-Angriff für mehr als 70 Prozent dieser Summe verantwortlich war. Wie schnell die gefälschte Trezor-Seite vom Netz genommen wird und wie viele BTCPay-Betreiber das Update rechtzeitig einspielen, wird über das endgültige Ausmaß der Schäden entscheiden. Krypto News DeutschlandDas beliebte Magazin für die aktuellsten Krypto News zu Kryptowährungen auf deutsch. Experten-Analysen, Prognosen, Nachrichten und Kurse zu allen Coins, findest du zuverlässig und in Echtzeit auf unserem Magazin.

Quelle: news-krypto.de

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