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Strategy kauft seit vier Wochen keinen Bitcoin mehr

Wenige Tage vor den Quartalsergebnissen durchlebt Strategy die längste Bitcoin-Kaufpause seit zwei Jahren. Hält diese Pause auch weiterhin an?Der Bitcoin-KäuferStrategyhat seine Krypto-Käufe seit rund einem. . .

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Strategy kauft seit vier Wochen keinen Bitcoin mehr

Wenige Tage vor den Quartalsergebnissen durchlebt Strategy die längste Bitcoin-Kaufpause seit zwei Jahren. Hält diese Pause auch weiterhin an?Der Bitcoin-KäuferStrategyhat seine Krypto-Käufe seit rund einem Monat ausgesetzt. Das Unternehmen meldete vier Wochen in Folge keine neuen Bitcoin-Käufe. Das ist die längste Kaufpause seit etwa zwei Jahren. Die letzten Käufe betrafen demnach die Woche bis zum 21. Juni. Seitdem hat Strategy seine Bitcoin-Bestände nicht weiter ausgebaut. Stattdessen verkaufte das Unternehmen im Juli insgesamt 3. 588Bitcoinim Wert von rund 216 Millionen US-Dollar. Verkäufe zur Finanzierung von DividendenNach Angaben vonBeInCryptonutzte Strategy die Verkäufe, um Dividenden für Vorzugsaktien zu finanzieren und die eigene Liquiditätsreserve zu erhöhen. Das Unternehmen baute diese Kapitalreserve seit Mitte Juni auf. Bis zum 20. Juli stieg sie auf rund 3,225 Milliarden US-Dollar. Hinter der Pause bei den Bitcoin-Käufen stehe auch die Entwicklung der sogenannten mNAV-Bewertung. Diese Kennzahl vergleicht den Börsenwert von Strategy mit dem Wert der gehaltenen Bitcoin. Über Jahre profitierte das Unternehmen davon, dass die Aktie mit einem Aufschlag auf den Bitcoin-Bestand gehandelt wurde. Dadurch konnte Strategy neue Aktien ausgeben und zusätzlich Bitcoin kaufen, ohne den Wert je Aktie zu verwässern. mNAV setzt Strategie unter DruckDieses Modell gerät unter Druck, wenn der mNAV-Wert in Richtung 1 fällt. Ende Juni lag die Kennzahl laut BeInCrypto zeitweise bei etwa 0,99. Damit war die Aktie kurzfristig weniger wert als der zugrunde liegende Bitcoin-Bestand. ANZEIGEANZEIGENach einer Erholung auf rund 1,03 liegt der Wert wieder über dieser Marke. Die Unternehmensführung sieht den tatsächlichen Break-even jedoch erst bei einem mNAV von etwa 1,22. Quartalszahlen könnten Richtung vorgebenAm Donnerstag veröffentlicht Strategy die Ergebnisse für das zweite Quartal. Die Zahlen sollen zeigen, ob das Unternehmen an seiner aktuellen Strategie festhält: neues Kapital aufnehmen, aber den eigenen Bitcoin-Bestand nicht weiter reduzieren. Im ersten Quartal hatte Strategy wegen des Bitcoin-Kursrückgangs einen operativen Verlust von 14,5 Milliarden US-Dollar ausgewiesen. Für das zweite Quartal erwarten Analysten laut BeInCrypto und LSEG dagegen einen operativen Gewinn von rund 3,86 Milliarden US-Dollar. Die Quartalszahlen dürften damit entscheidend dafür sein, ob Strategy seine Kaufpause beendet oder den vorsichtigeren Kurs fortsetzt.

Quelle: kurse.focus.de

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