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Haltefrist für Bitcoin und Krypto soll fallen

Pläne führen zu KritikHaltefrist ade: Wird Bitcoin bald wie Aktien besteuert?04. 08. 2026 – 14:58 UhrLesedauer: 3 Min. Bitcoin-Münze (KI-Symbolbild): Kursflaute trifft Steuerpläne – die Haltefrist wackelt, und. . .

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Haltefrist für Bitcoin und Krypto soll fallen

Pläne führen zu KritikHaltefrist ade: Wird Bitcoin bald wie Aktien besteuert?04. 08. 2026 – 14:58 UhrLesedauer: 3 Min. Bitcoin-Münze (KI-Symbolbild): Kursflaute trifft Steuerpläne – die Haltefrist wackelt, und der Frust der Anleger wächst. Die Kurse schwanken, jetzt droht auch noch steuerlicher Gegenwind. Eine geplante Gesetzesänderung könnte die Spielregeln für Krypto-Investoren grundlegend verändern. Anleger, die ihr Geld inBitcoinund andere Kryptowährungen investiert haben, müssen sich derzeit in Geduld üben. Nach dem Rekordstand vom vergangenen Herbst ist der Kurs vonBitcoinum rund die Hälfte eingebrochen und bewegt sich seit Monaten im Bereich von 60. 000 bis 65. 000US-Dollar. In Deutschland drückt nun auch noch die Politik auf die Stimmung der Anleger. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) plant, eine Änderung der Steuerregelnvorzunehmen. Derzeit gilt: Wer Bitcoin und andere Kryptowährungen länger als ein Jahr im Privatvermögen hält,kassiert etwaige Veräußerungsgewinne komplett steuerfrei; bei kürzerer Haltedauer greift der persönliche Einkommensteuersatz. Diese Regelung gilt auch fürGold, Luxusuhren, Oldtimer, Kunstgegenstände und andere Wertsachen. Bitcoin55. 458,65 EUR-44,18%Aktuelles ChartZeitraum 3 Jahre15:00 UhrBisonBitcoin KryptoHoch106. 240,28Zwischenwert Hoch / Mittel92. 522,28Mittel78. 804,28Zwischenwert Mittel / Tief65. 086,28Tief51. 368,28Bitcoin wie Aktien besteuernNach Klingbeils Plänen soll bei den Digitalwährungen diese einjährige Haltefrist fallen, und Krypto-Gewinne sollen künftig wie Aktienerlöse besteuert werden. In Deutschland unterliegen Gewinne aus Dividendenzahlungen und dem Verkauf von Aktien einer pauschalen Abgeltungsteuer von 25 Prozent plusSolidaritätszuschlagund Kirchensteuer. Viele Details der Klingbeil-Pläne sind allerdings noch unklar, etwa die Frage nach Übergangsregelungen. Offen ist auch noch die Frage, ob der Koalitionspartner CDU/CSU die Pläne derSPDim Parlament überhaupt unterstützen wird. Schließlich hatten die drei Regierungsparteien gemeinsam imKoalitionsvertragbeschlossen, keine Steuern zu erhöhen. Knapp 9 Millionen Krypto-Besitzer in DeutschlandIn der persönlichen Finanzplanung der Bevölkerung in Deutschland spielen Kryptowährungen bislang noch eine untergeordnete Rolle. Immerhin 12,8 Prozent der Erwachsenen in Deutschland besitzen derzeit digitale Coins – das entspricht knapp 8,9 Millionen Menschen. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Bevölkerungsumfrage des Meinungsinstituts YouGov im Auftrag der Management- und Technologieberatung BearingPoint hervor. Weitere 4,9 Prozent haben Bitcoin bereits wieder den Rücken gekehrt, während 11,4 Prozent zumindest noch mit einem Einstieg liebäugeln. Neue Meldepflicht:Diese Krypto-Daten landen künftig beim FinanzamtOhne Schatten kein Licht:Glänzt Bitcoin nur, weil der Rest Ramsch ist?Die Mehrheit der Bevölkerung kann sich aber derzeit nicht vorstellen, in Kryptowährungen zu investieren. 67,4 Prozent der Bürger besitzen keine Kryptowährungen und schließen einen Kauf auch für die Zukunft kategorisch aus. Besonders tief verläuft der Graben zwischen den Generationen und Geschlechtern. Während fast jeder fünfte Mann digitale Anlagen im Depot hält, ist es bei den Frauen nicht einmal jede dreizehnte. Zudem bleiben Kryptos ein Phänomen der Jüngeren: Bei den 25- bis 34-Jährigen liegt die Besitzerquote bei immerhin 28,4 Prozent, wohingegen die Generation der über 55-Jährigen mit dem Metier fast gar nichts anfangen kann.

Quelle: wochentlich.de

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