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Fork-Fiasko: Neue Bitcoin-Blockchain bleibt stehen

Der umstrittene BIP-110-Fork ist live und legt direkt einen Fehlstart hin. Nach gerade einmal zwei Blöcken steckt die neue Blockchain fest, während Bitcoin einfach weiterläuft. Ist das Experiment schon gescheitert?

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Fork-Fiasko: Neue Bitcoin-Blockchain bleibt stehen

Der umstrittene BIP-110-Fork ist live und legt direkt einen Fehlstart hin. Nach gerade einmal zwei Blöcken steckt die neue Blockchain fest, während Bitcoin einfach weiterläuft. Ist das Experiment schon gescheitert?Von:Svenja Zitzerletzte Aktualisierung: 9. August 2026Bitcoin NewsBIP-110-Fork bleibt stecken:Die neue Blockchain produzierte lediglich zwei Blöcke und verharrt bei Block 961. 633, während Bitcoin normal weiterläuft. Miner verweigern die Unterstützung:Nur 2,53 Prozent der Bitcoin-Blöcke signalisierten zuletzt für BIP-110, deutlich weniger als die vorgesehene Schwelle von 55 Prozent. Mining-Difficulty wird zum Problem:Die BIP-110-Chain startete mit Bitcoins hoher Schwierigkeit, verfügt aber nur über einen Bruchteil der Hashrate. Dadurch entstehen extrem lange Blockzeiten. Prominenter Widerstand hält an:Michael Saylor und Adam Back kritisieren den Eingriff in Bitcoins Konsensregeln und warnen vor möglichen Folgen für Neutralität und Glaubwürdigkeit des Netzwerks. 💰Jetzt 25 € in BTC erhalten:Eröffne Dein Konto bei Bitpanda, trade für 25 € ein Asset Deiner Wahl underhalte einfach so 25 € in Bitcoin gratis on top!Krypto-Fork kommt kaum voranDer umstritteneBIP-110-Fork, über den wir bereits gesternberichteten, ist seit heute Realität, doch die neueBlockchainkommt praktisch nicht vom Fleck. Nach Beginn des verpflichtenden Signalings bei Block 961. 632 produzierte die BIP-110-Chain gerade einmalzwei Blöckeund blieb lautBIP110 Monitoranschließend bei Block 961. 633 stehen. Währenddessen lief die reguläre Bitcoin-Blockchain normal weiter und erreichte zuletzt bereits Block 961. 727. Der Abstand ist damit auf mehr als90 Blöckeangewachsen. Der BIP-110-Fork ist bei Block 961. 633 stehen geblieben. Quelle: bip110monitor. comMiner lassen die Chain hängenDer Grund ist die extrem geringe Unterstützung durchMiner. Im letzten abgeschlossenen Zeitraum signalisierten lediglich 51 von 2. 016 Bitcoin-Blöcken Unterstützung für BIP-110. Das entspricht 2,53 Prozent und liegt weit unter der vorgesehenen Schwelle von 55 Prozent. Die ersten beiden Blöcke der neuen Chain wurden von der pseudonymen Mining-GruppeRoughnecksüber das DATUM-Protokoll des Mining-Pools Ocean erzeugt. Seitdem kam kein weiterer Block hinzu. Ocean bezifferte dieHashrateder BIP-110-Chain zuletzt auf rund1,18 EH/s. Volle Schwierigkeit bremst BIP-110Für die junge Blockchain wird die geringe Rechenleistung zum handfesten Problem. Sie startete mit derselbenMining-DifficultywieBitcoin(BTC), weil beide Chains bis zur Abspaltung dieselbe Historie teilen. Auf dem ersten BIP-110-Block lag die Difficulty bei rund 127,48 Billionen. Diese Schwierigkeit passt jedoch nicht zur deutlich geringeren Hashrate der Minderheits-Chain. Das Ergebnis sind extrem lange Blockzeiten. Eine automatische Anpassung erfolgt erst nach einem vollständigen Difficulty-Zeitraum von2. 016 Blöcken. Bis dahin müsste sich die BIP-110-Chain trotz ihrer geringen Rechenleistung durch den bestehenden Schwierigkeitsgrad arbeiten. 📌 Übrigens: Alles zu den wichtigstenBitcoin Forksund warum es diese überhaupt gibt, erfährst Du in unserem umfangreichen Artikel zu diesem Thema. Krypto-Streit geht weiterBIP-110 soll die Menge nicht zahlungsbezogener Daten auf Bitcoin für rund ein Jahr begrenzen und damit den Fokus stärker auf dieNutzung als monetäres Netzwerklegen. Seit Block 961. 632 lehnenNodes, die BIP-110 durchsetzen, Blöcke ohne das entsprechende Signal ab. Normale Bitcoin-Nodes akzeptieren dagegen weiterhin sowohl signalisierende als auch nicht signalisierende Blöcke. Das verpflichtende Signaling läuft bis Block 963. 647. Die neuen Datenregeln selbst würden erst nach erfolgreicher Aktivierung greifen. Prominente Stimmen aus der Bitcoin-Szene lehnen den Eingriff jedoch ab. StrategysMichael Saylorerklärte auf X, die Ziele von BIP-110 grundsätzlich zu teilen, warnte aber davor, dafür Bitcoins neutrale Regeln und den bestehenden Konsens zu verändern. Auch Blockstream-CEO Adam Back äußerte sich kritisch. Eine Änderung auf Konsensebene könne seiner Einschätzung nach die Glaubwürdigkeit von Bitcoin beschädigen. Zudem warnte er davor, dass bestimmteUTXOsdurch die neuen Regeln möglicherweise nicht mehr ausgegeben werden könnten. it's worse as it is an attack on bitcoin's credibility as a store of value, it's security credibility, and a lynch mob attempt to push changes there is not consensus for. spam is just an annoyance, it all definitionally fits within the block-size. the op returns are 4x smaller. — Adam Back (@adam3us)February 15, 2026Fazit: Ein Fork braucht mehr als CodeBIP-110 liefert ein anschauliches Beispiel dafür, wie wenig eine technische Abspaltung allein über die wirtschaftliche Bedeutung einer Blockchain aussagt. Neue Konsensregeln können eine eigene Chain erzeugen, doch ohne relevante Hashrate fehlt ihr die Infrastruktur, um überhaupt zuverlässig neue Blöcke zu produzieren. Die reguläre Bitcoin-Blockchain läuft währenddessen nahezu unbeeinflusst weiter. Für den Krypto-Markt ist das ein wichtiger Unterschied: EinForkkann technisch existieren undwirtschaftlich trotzdem nahezu bedeutungslossein. Ob BIP-110 noch genügend Miner anzieht, um diese Dynamik zu ändern, hängt nun von zusätzlicher Rechenleistung ab.

Quelle: bitcoin-2go.de

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