"Es wurden keine Bitcoin verkauft": Metaplanet-CEO wehrt sich
Eine Verschiebung von mehreren tausend Bitcoin aus dem Bestand der japanischen Treasury-Firma Metaplanet sorgte am gestrigen Mittwoch für Unruhe unter Krypto-Anlegern. Immerhin hatten Strategy und Michael. . .

Eine Verschiebung von mehreren tausend Bitcoin aus dem Bestand der japanischen Treasury-Firma Metaplanet sorgte am gestrigen Mittwoch für Unruhe unter Krypto-Anlegern. Immerhin hatten Strategy und Michael Saylor schon zum Wochenauftakt erneut einen Verkaufvon 1. 690 BTC bekanntgegeben. Doch CEO Simon Gerovich bereitet den Spekulationen in einem X-Post nun ein Ende: ” In den letzten 24 Stunden haben wir 5. 014 BTC zwischen den Verwahrungsadressen von Metaplanet transferiert. Dabei handelte es sich um einen routinemäßigen Verwahrungsvorgang. Es wurden keine Bitcoin verkauft”. We transferred 5,014 BTC between Metaplanet custodial addresses over the past 24 hours. This was a routine custody operation. No bitcoin was sold, and our holdings remain 43,000 BTC. All of our addresses are published, which is why the transfers were observable in real time. …— Simon Gerovich (@gerovich)August 12, 2026Somit hält die drittgrößte Digital Asset Treasury (DAT) der Welt weiterhin 43. 000 BTC im Gesamtwert von 2,74 Milliarden US-Dollar. Dylan LeChair, Direktor der Bitcoin-Strategie, erklärte im vergangenen Jahr den langfristigen Plan: “Es ist unser Ziel, die BTC pro Aktie für die Aktionäre zu maximieren. Bitcoin ist nicht nur ein Asset; es ist die Exit-Strategie. ” Dasdamals ausgerufene Zielwaren 21. 000 BTC bis Ende 2026 – und wurde von Metaplanet längst überboten. “Alle unsere Adressen sind öffentlich einsehbar, weshalb die Transaktionen in Echtzeit verfolgt werden konnten”, hebt Gerovich darüber hinaus die Transparenz seines Bitcoin-Treasury-Unternehmens hervor. Zudem hätten die Gesamtnetzwerkgebühren für den Transfer der 322 Millionen US-Dollar in BTC gerade einmal 8 US-Dollar betragen. Dennoch haben es Aktionäre von Metaplanet im laufenden Bärenmarkt nicht leicht. Während die Krypto-Leitwährung selbst seit Jahresanfang um 27 Prozent korrigierte, brach das japanische Treasury-Wertpapier sogar um 46 Prozent ein. Im Unterschied zum Marktführer Strategy, der weiterhin mehr als 840. 000 BTC kontrolliert, verkaufte Metaplanet trotz Krypto-Winter bislang aber keine Bitcoin. TrotzBuchverlustenin Höhe von 1,4 Milliarden US-Dollar bleibt das nächste Ziel ambitioniert: 210. 000 BTC bis Ende 2027.