Charles Hoskinson: Quantencomputer bedrohen Bitcoin als Nummer 1 der Krypto-Welt
"Bitcoin ist in der Zeit eingefroren"Charles Hoskinson: Quantencomputer bedrohen Bitcoin als Nummer 1 der Krypto-WeltCharles Hoskinson warnt vor der Verwundbarkeit von Bitcoin durch Quantencomputer und sieht. . .

"Bitcoin ist in der Zeit eingefroren"Charles Hoskinson: Quantencomputer bedrohen Bitcoin als Nummer 1 der Krypto-WeltCharles Hoskinson warnt vor der Verwundbarkeit von Bitcoin durch Quantencomputer und sieht Cardano technisch deutlich besser aufgestellt. 25. 07. 2026, 17:4925. 07. 2026Beitragsbild: picture alliance|Charles Hoskinson ist bekannt für seine harschen WorteCharles Hoskinson äußert sich besorgt über die langfristige Zukunft der nach Marktkapitalisierung größten Kryptowährung. Fortschritte beim Quanten-Computing stellen ein reales Risiko für das rund 1,3 Billionen US-Dollar schwere Netzwerk dar. Hoskinson bezweifelt, dass Bitcoin seinen ersten Platz verteidigen kann, wenn die Governance notwendige Anpassungen verhindert. Unflexibilität als strukturelles Risiko für BitcoinDas fundamentale Problem liegt nach Ansicht von Hoskinson in der Unfähigkeit von Bitcoin, sich schnell an neue technische Herausforderungen anzupassen. “Das Problem mit Bitcoin ist, dass es in der Zeit eingefroren ist. Es ist sehr schwierig, irgendetwas zu ändern”, sagte Hoskinsongegenüber The Starting Block. Diese frühe Frustration über die Unflexibilität von Bitcoin gab einst den Anstoß zur Entwicklung von Ethereum. Die Stärke von Bitcoin lag historisch darin, externe Bedrohungen wie den Verlust des Gründers zu überstehen. Quantencomputerstellen jedoch eine neuartige Hürde dar. “Wenn die Governance von Bitcoin so beschaffen ist, dass es unmöglich ist, tatsächlich bedeutende Fortschritte zu machen oder wenn sie den Hauptgrund für die Nutzung von Bitcoin kompromittiert, glaube ich nicht, dass Bitcoin die Nummer eins unter den Kryptowährungen bleiben wird”, so Hoskinson wörtlich. Cardano bereitet bisher größtes Netzwerk-Upgrade vorCardano versteht sich laut Hoskinson in vielerlei Hinsicht als geistiger Nachfolger von Bitcoin. “Es spiegelt die Korrektur vieler Dinge wider, die Satoshi meiner Meinung nach aufgrund von Fachwissen oder Zeit nicht umsetzen konnte, aber richtungsweisend dorthin steuerte”, betonte er. Das Proof-of-Stake-Netzwerk vereint das monetäre Modell von Bitcoin mit der programmierbaren Infrastruktur von Ethereum und kommt aktuell auf eine Marktkapitalisierung von über 6 Milliarden US-Dollar. Für potenziell verwundbare Infrastrukturenbietet Cardano strukturierte Lösungswege. “Bei Cardano müssen wir einige Entscheidungen darüber treffen, was mit quanten-verwundbarer Infrastruktur geschehen soll. Und wenn eine Migration erforderlich ist, können wir eine Abstimmung durchführen, und dann könnte es eine Onchain-Funktion geben, um das zu tun”, erklärte Hoskinson. Parallel dazu steht das bislang größte Upgrade des Netzwerks bevor. “Wir werden 60-mal schneller sein. Das ist also eine riesige, riesige Aufgabe, und wir können dabei nicht einfach am Steuer einschlafen”, kündigte er an. BTC-ECHO Plus+ InhalteDas könnte dich auch interessieren