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Bitcoin: Neue Regel betrifft jetzt Millionen Krypto-Anleger in der EU

Für Kryptoanbieter endet am 1. Juli eine wichtige Frist. Dann greift die neue EU-Verordnung MiCA (Markets in Crypto-Assets Regulation). Kryptobörsen, Verwahrer und andere Dienstleister dürfen Kunden in der. . .

Von @morgenpost · · 2 min Lesezeit

Bitcoin: Neue Regel betrifft jetzt Millionen Krypto-Anleger in der EU

Für Kryptoanbieter endet am 1. Juli eine wichtige Frist. Dann greift die neue EU-Verordnung MiCA (Markets in Crypto-Assets Regulation). Kryptobörsen, Verwahrer und andere Dienstleister dürfen Kunden in der Europäischen Union dann grundsätzlich nur noch mit einer entsprechenden Zulassung bedienen. Doch nicht alle bekannten Anbieter können eine solche Lizenz vorweisen. Aktuell zeigt sich das am Beispiel von Binance. Eine der weltweit größten Kryptobörsen steht Ende Juni noch ohne entsprechende Zulassung da. Im schlimmsten Fall droht Binance das Aus in der EU. Was bedeutet das für Anleger, die ihr Geld inKryptowährungenwieBitcoininvestiert haben? Ein Krypto-Profi erklärt, welche Schritte jetzt wichtig sind. Kryptoanbieter ohne MiCA-Lizenz – Profi wird deutlich: „Hatten sehr viel Zeit“Die MiCA-Verordnung soll den Kryptomarkt in Europa einheitlicher und sicherer machen. Kryptobörsen müssen für die Lizenz zahlreiche Anforderungen erfüllen. Sie sollen beispielsweise transparent erklären, wie Preise entstehen, welche Kosten anfallen und was mit den Kryptowerten ihrer Kunden passiert. Das soll auch Geldwäsche verhindern. „In der EU gibt es meines Wissens nach mehr als 1200 Kryptofirmen, die bislang mit nationalen Kryptolizenzen in verschiedenen Ländern unterwegs waren“, sagt Ulli Spankowski, Geschäftsführer der zur Börse Stuttgart gehörenden Kryptoplattform Bison. Aktuell haben rund 280 eine MiCA-Lizenz. Es kommen aber auch täglich neue hinzu, wie die Datenbank der europäischen Finanzaufsicht ESMA zeigt. Dem Rest drohen drastische Folgen. Kryptoanleger sollten zum 1. Juli 2026 prüfen, ob ihre bevorzugte Kryptoplattform lizenziert ist. © Getty Images | Boris_ZecNach Angaben der ESMA sollen Anbieter ohne MiCA-Erlaubnis ihre Aktivitäten in der EU geordnet herunterfahren. Sie dürfen keine neuen EU-Kunden mehr aufnehmen, keine neuen Kundenbeziehungen eröffnen und keine Werbung mehr schalten. Bestehende Leistungen dürfen nur noch so weit laufen, wie es für den sogenannten geordneten Rückzug nötig ist. Dazu zählen Verkäufe, Übertragungen von Kryptowerten oder das Schließen bestehender Positionen. Zwar können die Plattformen die Lizenzierung auch noch nach dem 1. Juli erhalten. Binance etwa beteuert, sich aktiv darum zu bemühen. Spankowski zeigt sich aber skeptisch. „Anbieter, die schon länger im Kryptomarkt aktiv sind, hatten sehr viel Zeit, die regulatorischen Anforderungen umzusetzen“, sagt er. „Wenn ein Anbieter mehrfach keine Lizenz bekommt, scheint aus meiner Sicht etwas Grundsätzliches nicht zu passen. “>> Wenn SieBitcoin kaufenwollen, erfahren Sie in unseren Ratgebern zuTrade RepublicundScalable Capital, worauf Sie bei diesen Anbietern achten sollten. > Dazu spannend sind auch unsereBitcoin-Prognose 2026und unsereBitcoin-Prognose für 2030. <<

Quelle: m.morgenpost.de

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