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Bitcoin fällt zum Juli-Beginn auf tiefsten Stand seit 21 Monaten

Der Bitcoin ist unter seine jüngste Handelsspanne gefallen und zeitweise auf den tiefsten Stand seit 21 Monaten gerutscht. Inflations- und Zinssorgen setzen Kryptowährungen weiter unter Druck.

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Bitcoin fällt zum Juli-Beginn auf tiefsten Stand seit 21 Monaten

Der Bitcoin ist unter seine jüngste Handelsspanne gefallen und zeitweise auf den tiefsten Stand seit 21 Monaten gerutscht. Inflations- und Zinssorgen setzen Kryptowährungen weiter unter Druck. DerBitcoinist am 1. Juli aus seinem jüngsten Seitwärtstrend nach unten ausgebrochen und auf ein 21-Monats-Tief gefallen. Die älteste und bekanntesteKryptowährungwar im frühen Handel am ersten Tag des neuen Monats auf der Plattform Bitstamp bis auf 57. 735 US-Dollar abgesackt. Dies war der niedrigste Stand seit Mitte September 2024. Am 2. Juli stieg der Bitcoin-Kurs zwar wieder auf einen Wert von rund 61. 226 US-Dollar, bleibt damit aber weiterhin deutlich unter dem Kurs von Anfang Juni, der teils deutlich über 70. 000 US-Dollar lag. Bitcoin leidet insbesondere unter InflationsgefahrenDer Bitcoin leidet aktuell insbesondere unter denInflationsgefahrendurch die zwischenzeitlich hohen Energiepreise im Zuge desIran-Kriegs. Es wird befürchtet, dass dieUS-Notenbankmit höheren Leitzinsen gegensteuern könnte, um Zweitrundeneffekte zu bekämpfen. Dies wiederum wäre eine schlechte Nachricht für Investoren, die in risikobehafteten Anlagen wie Kryptowährungen engagiert sind, die keine Zinsen abwerfen. Erst jüngst hatteUS-Notenbankchef Kevin Warshbei seinem ersten Auftritt als Vorsitzender der Notenbank die Bedeutung der Preisstabilität besonders hervorgehoben. An den Finanzmärkten wurde dies als Hinweis für eine mögliche Zinserhöhung im weiteren Verlauf des Jahres gedeutet. Geopolitische Risiken als weitere BelastungAls Belastung für den Bitcoin hinzukämen geopolitische Risiken und eine insgesamt vorsichtigere Risikobereitschaft der Anleger, ergänzte Marktexperte Timo Emden von Emden Research. Gleichzeitig konkurriere die Kryptowährung verstärkt mit KI-getriebenen Technologiewerten um frisches Kapital. Dass in einem solchen Umfeld nun selbst Schnäppchenjäger mit angezogener Handbremse agierten, unterstreiche die unsichere Konstellation, fuhr Emden fort. Sollte die Abwärtsspirale weiter rotieren, könnte dies erneut einen Ausverkauf auslösen. mit dpa

Quelle: finanzen100.de

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