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Bitcoin fällt unter 60. 000 US-Dollar: Deutsche Bank warnt vor schlimmen Folgen

Bitcoin ist unter die Marke von 60. 000 US-Dollar gefallen. Laut einer Analyse der Deutschen Bank belasten ETF-Abflüsse, Zinssorgen und die Konkurrenz durch KI-Investments den Krypto-Markt.

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Bitcoin fällt unter 60. 000 US-Dollar: Deutsche Bank warnt vor schlimmen Folgen

Bitcoin ist unter die Marke von 60. 000 US-Dollar gefallen. Innerhalb der letzten 24 Stunden hat die Krypto-Leitwährung um rund vier Prozent nachgegeben. Zuletzt lag Bitcoin Anfang Juni auf einem solch niedrigen Kursniveau. Auch Ethereum und Co. geben entsprechend nach. Plötzlich bricht Bitcoin ein I Quelle: BTC-ECHOAnalysten der Deutschen Bank sehen aber weiterhin Gegenwind für den Markt: Verantwortlich seien vor allem die Aussicht auf höhere Zinsen in den USA, anhaltende Abflüsse aus Spot-Bitcoin-ETFs und eine Umschichtung von Kapital in den boomenden Markt für Künstliche Intelligenz. Fed und ETF-Abflüsse belasten die NachfrageNach Einschätzung der Deutschen Bank hat sich das Umfeld für Risikoanlagen zuletzt eingetrübt. Die Ökonomen des Instituts rechnen inzwischen mit zwei Zinserhöhungen der US-Notenbank im Jahr 2026. Noch vor einigen Monaten waren viele Marktteilnehmer von einer Lockerung der Geldpolitik ausgegangen. Zudem verlieren die Bitcoin ETFs in den USAweiter Kapital. Da ETFs mittlerweile eine zentrale Rolle bei der Preisbildung spielen, verstärken die Abflüsse den Verkaufsdruck auf den Markt. Die Deutsche Bank spricht von einer Entwicklung, die Bitcoin zunehmend wie andere Risikoanlagen erscheinen lasse. KI-Boom zieht Kapital aus dem Kryptomarkt abZusätzlichen Gegenwind sieht die Bank durch den anhaltenden Boom rund um Künstliche Intelligenz. US-Technologiekonzerne könnten 2026 mehr als 700 Milliarden US-Dollar in entsprechende Infrastruktur investieren. Für institutionelle Investoren konkurrieren Bitcoin und KI-Aktien damit zunehmend um dieselben Kapitalströme. Analystin Marion Laboure beschreibt einen grundlegenden Wandel im Markt. “Der marginale Käufer ist nicht mehr ein Privatanleger, sondern ein ETF-Anleger oder eine Unternehmensfinanzabteilung”,erklärt sie. Empfohlenes VideoUS-Aktien unter Druck: Kann Bitcoin sich diesmal retten?Auch wenn technische Indikatoren inzwischen auf einen überverkauften Markt hindeuten, dürfte die kurzfristige Richtung laut Deutsche Bank vor allem von der Entwicklung der ETF-Zuflüsse und dennächsten Signalen der US-Notenbankabhängen.

Quelle: btc-echo.de

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