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"Bitcoin braucht Wächter der Neutralität": Michael Saylor warnt

Michael Saylor warntBIP-110 stellt die Bitcoin-Community derzeit vor eine Zerreißprobe. Warum sich Michael Saylor klar gegen den Vorschlag ausspricht. 19. 07. 2026, 16:1219. 07. 2026Beitragsbild: picture. . .

Von @btcecho · · 2 min Lesezeit

"Bitcoin braucht Wächter der Neutralität": Michael Saylor warnt

Michael Saylor warntBIP-110 stellt die Bitcoin-Community derzeit vor eine Zerreißprobe. Warum sich Michael Saylor klar gegen den Vorschlag ausspricht. 19. 07. 2026, 16:1219. 07. 2026Beitragsbild: picture alliance|Bitcoin-Enthusiast Michael Saylor spricht sich klar gegen BIP-110 ausIn der Kontroverse rund um BIP-110 hat Michael Saylor eine klare Position: “Viele Bitcoin-Anhänger, die ich schätze, unterstützen BIP-110. Ich verstehe ihren Wunsch, Bitcoin zu schützen, und teile ihn auch, glaube jedoch, dass das vorgeschlagene Heilmittel gefährlicher ist als das Übel selbst. ” Der umstrittene Vorschlag eines anonymen Entwicklers sieht vor, dass Ordinals und andere nicht-monetäre Dateneinträge auf der Blockchain vorübergehend eingeschränkt werden sollen. Dadurch will man das Netzwerk stärker auf seine ursprünglichen Funktionen ausgerichtet und Spam-Transaktionen bekämpfen. Many Bitcoiners I respect support BIP 110. I understand and share their desire to protect Bitcoin, but believe the proposed cure is more dangerous than the condition. Here are 110 reasons why Bitcoin needs guardians of neutrality. https://t. co/hOAqfAgC58— Michael Saylor (@saylor)July 19, 2026Der Strategy-Gründer argumentiert, dass BIP-110 die Entwicklung von Bitcoin grundlegend verändern könnte, indem Konsensregeln eingeführt werden, die derzeit gültige Bitcoin-Transaktionen einschränken. Ihm zufolge sollte die konsensbasierte Ebene von Bitcoin nicht dazu verwendet werden, zu entscheiden, welche legitimen, gebührenpflichtigen Transaktionen zulässig sind und welche nicht. Um seine Position zu verdeutlichen, nennt Saylor in einem Artikel 110 Gründe, warum Bitcoin “Wächter der Neutralität” brauche. Adam Back und Michael Saylor stellen sich gegen BIP-110Bitcoin könne grundsätzlich nicht unterscheiden, ob die Transaktionsdaten nun ein Bild, einen Authentifizierungsdatensatz, eine finanzielle Abrechnung oder beispielsweise einen Vertrag darstellen. Aufgrund dieser Einschränkung meint Saylor, dass die Konsensregeln inhaltsneutral bleiben sollten, anstatt technische Strukturen einzuschränken. Lest auchAuch Blockstream-CEO Adam Back hat sich öffentlich gegen BIP-110 ausgesprochen, allerdings mit deutlich schärferen Worten. So meinte er, dass der mysteriöse Bitcoin-Erfinder den Vorschlag keinesfalls unterstützt hätte, denn “Satoshi war nicht geistig zurückgeblieben”. Darüber hinaus spottete Back über die Initiatoren der Kampagne, weil es ihnen nicht gelungen sei, ihre Initiative zu monetarisieren. Mit dem verpflichtenden Signaling ab Block 961. 632 könnte der Konflikt im Bitcoin-Netzwerk seinen Höhepunkt erreichen. Der erste entsprechend erzeugte Block würde automatisch zur Abspaltung einer neuen Kette führen. Laut Back dürfte der Fork-Versuch direkt scheitern, denn Bitcoin-Nodes folgen stets der Blockchain mit der historisch höchsten kumulierten Arbeitsleistung, sodass die beteiligten Miner aufgrund der mangelnden wirtschaftlichen Rentabilität schnell aufgeben würden. BTC-ECHO Plus+ InhalteDas könnte dich auch interessieren

Quelle: btc-echo.de

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