Bitcoin-Analysten im Zwiespalt: Harter Boden oder weitere Abwärtsphase?
LONDON (IT BOLTWISE) –Bitcoinpendelt nach jüngsten Kursverlusten um die Marke von 64. 800 US-Dollar und liegt damit deutlich unter dem Rekord vom vergangenen Oktober. Während mehrere Analysten den nächsten. . .

LONDON (IT BOLTWISE) –Bitcoinpendelt nach jüngsten Kursverlusten um die Marke von 64. 800 US-Dollar und liegt damit deutlich unter dem Rekord vom vergangenen Oktober. Während mehrere Analysten den nächsten Boden bereits im Bereich um 59. 000 US-Dollar verorten, rechnen andere Institute mit einem späteren Tief im vierten Quartal 2026 und mit deutlich niedrigeren Kurszielen. Der Streit entzündet sich vor allem an unterschiedlichen Methoden wie Realized Price, ETF-Flows und Netzwerkdaten zur Kapitulation. In der Praxis wird damit auch entscheidend, welche Preisniveaus Kursgewinne bzw. -verluste für Käufer der letzten Monate wieder drehen könnten. Bitcoin-Analysten im Zwiespalt: Harter Boden oder weitere Abwärtsphase? (Foto: IT BOLTWISE)🧠 KI & Robotik auf Google News abonnierenDie besten Bücher rund um KI & Robotikpräsentiert vonAmazon!Unsere täglichen KI-News von IT Boltwise® beiLinkedInabonnieren!KI-Meldungen bequem viaTelegramoder perNewslettererhalten!IT Boltwise® beiFacyoderInstaals Fan markieren und abonnieren!RSS-Feed 2. 0von IT Boltwise für KI-News speichern!Bitcoinhandelt derzeit nahe 64. 800 US-Dollar und bleibt damit rund 49% unter seinem Rekordwert vom letzten Oktober. Ende Juni war der Druck besonders spürbar: Der Kurs rutschte kurzzeitig unter 60. 000 US-Dollar, schloss am 30. Juni bei 58. 566 US-Dollar und markierte damit den tiefsten Stand seit fast zwei Jahren. In den vergangenen sechs Wochen schwankte der Markt zwar zwischen etwa 58. 000 und 65. 000 US-Dollar, doch genau diese Spanne macht die Frage nach dem „Bottom“ so schwierig:Handelt es sich um das Ende der Abwärtsstrecke oder nur um eine Zwischenetappe, bevor ein weiterer Schub nach unten kommt?Eine Position in diesem Meinungsbild liefert ein Blick auf die Perspektive von Standard Chartered: Geoffrey Kendrick, globaler Head of Digital Assets Research, datierte das mögliche Tief bereits auf den Bereich um 59. 000 US-Dollar. In seinen Überlegungen lag dieser Wert rund 53% unter dem Oktober-Rekord; zentral ist dabei, dass er auf ein Tief verwies, das der Markt in den Tagen zuvor bereits markiert hatte, statt einen festen Level im Voraus „auszurechnen“. Auch seine frühere Haltung wirkt wie ein Kontrast: Im Februar hatte er noch stärker auf Risikogesetzt, dabei von „Kapitulation“ gesprochen und den kurzfristigen Zielkorridor auf 50. 000 US-Dollar reduziert. Der Stimmungsumschwung wird in der Argumentation mit einer konkreten Marktbegebenheit verknüpft: dem 75-Milliarden-US-Dollar-Nasdaq-Debüt von SpaceX am selben Tag. Technisch und marktmechanisch erklärt Kendrick den Richtungswechsel über Kapitalflüsse. Nach seiner Darstellung seien etwa 5,72 Milliarden US-Dollar, die seit Mitte Mai aus Spot-Bitcoin-ETFs abgezogen wurden, weniger als „Abkehr von Krypto“ zu interpretieren, sondern eher als Liquidität, die Anleger für dasBörsen-Listing freigemacht hätten. Der Verkaufsdruck sollte demnach nach Abschluss der Transaktion abnehmen. Allerdings bestätigte der Kursverlauf diese Annahme nicht sofort: Nach der Veröffentlichung fielBitcoinweiter, schloss im Juni mit einem Minus von 20,48% und endete am 30. Juni bei 58. 566 US-Dollar, also knapp unter dem Bereich, den Kendrick als tragfähigen Boden beschrieben hatte. Zusätzlich nannte er drei Bestätigungskriterien: zurückkehrende ETF-Zuflüsse, wieder anziehende Käufe durch Unternehmens-Kassen (Corporate Treasuries) und fallende Ölpreise. Diese drei Faktoren seien im Juni eingetreten; für ETF-Zuflüsse zeigt der Text beispielsweise, dass es im August bislang keinen einzigen Tag mit Nettoabflüssen gegeben habe, während Öl in Richtung um 80 US-Dollar pro Barrel gefallen sei. Während Kendrick also auf eine Bodenbildung mit Hilfe makroökonomischer und liquiditätsbezogener Marker setzt, geht ein anderes Lager über mehrere Zyklen hinweg. Galaxy Research veröffentlichte zur gleichen Zeit eine Zyklus-Analyse, die zu einem gegenteiligen Schluss kommt: Nur vier von 13 Signalen, die frühere Bottoms markierten, seien diesmal aufgetaucht. Die zeitliche Einordnung verschärft die Differenz zusätzlich: In früheren Zyklen lagen die Tiefpunkte typischerweise 12 bis 13 Monate nach dem jeweiligen Zyklus-Top; im aktuellen Fall sei jedoch erst etwa acht Monate nach dem Oktober-Peak vergangen. Entsprechend erwartet Galaxy das Tief erst im vierten Quartal 2026. Als Bewertungsanker nutzt das Institut den Realized Price, also den durchschnittlichen Preis, zu demBitcoinzuletzt gekauft oder verkauft wurde; dieser Wert liege heute bei etwa 53. 600 US-Dollar. Historisch hätten Tiefs häufig bei oder knapp darunter gelegen, woraus sich Galaxy ein Basisszenario ableitet, das bei 40. 000 bis 46. 000 US-Dollar endet. In der weiteren Granularität nennt Galaxy mehrere Pfade, die sich aus dem typischen Verhalten im Stress-Modus erklären lassen. Ein tieferer Rücksetzer könnte den Kurs auf 30. 000 bis 37. 000 US-Dollar drücken, während ein milder Verlauf bei 51. 000 bis 54. 000 US-Dollar auslaufen könnte. Selbst im mildesten Szenario läge das Tief damit noch etwa 17% unter dem aktuellen Kurs. Wichtig ist außerdem die Warnung des Instituts, dass die eigene Schätzung weiter „nach unten“ kippen kann: In einer Panikphase verkaufen viele Halter nicht erst, wenn es ihnen passt, sondern aus dem Verlust heraus, was den Realized Price zusätzlich nach unten zieht. Wenn dieser Realized Price um 10% bis 30% sinke, könne sich die Vorhersage von grob 40. 000 US-Dollar in Richtung etwa 28. 000 US-Dollar verschieben. Damit wird aus einer Prognose nicht nur eine Punktmarke, sondern ein dynamisches Szenario, das stark davon abhängt, wie schnell sich kapitulationsgetriebener Verkaufsdruck erschöpft. Auch auf Trading-Plattformen spiegelt sich diese Unsicherheit. Polymarket setzt für 2026 in etwa auf Galaxys Spanne: Die Wahrscheinlichkeit, dassBitcoin45. 000 US-Dollar erreicht, liege bei 40%, die Chance auf 40. 000 US-Dollar bei 32%, während ein Lauf Richtung 90. 000 US-Dollar noch mit 30% bewertet wird. Auf der rein datengetriebenen Ebene kommt zudem eine weitere Unterteilung hinzu: Einige Analysten, die sich auf On-Chain-Netzwerkdaten stützen, erwarten ebenfalls einen Bottom im vierten Quartal, unterscheiden sich aber im Timing. Benjamin Cowen (Into The Cryptoverse) sieht das Tief spätesten Ende September oder Anfang Oktober, abgeleitet aus dem Muster, wann nach früheren Halvings der Bottom aufgetreten sei. CryptoQuant wiederum datiert zwischen September und November, und Peter Brandt nennt einen investierbaren Bereich um den 4. Oktober. Aus Sicht von Glassnode wird der Kern jedoch anders gelöst: Dort sei die Kapitulationsphase noch nicht abgeschlossen, weil die Cycle Heatmap 45Bitcoin-Metriken zählt, die auf Verkäufe mit Verlust hinweisen; und dieser Zustand dauere länger als in jedem vergleichbaren Zeitpunkt seit dem FTX-Crash 2022. Bottoms entstehen demnach erst, wenn jene, die Verluste realisieren würden, bereits verkauft haben, weil dann der zusätzliche Druck fehlt, der den Kurs weiter nach unten treiben kann. Für die praktische Einordnung lassen sich daraus zwei Preisniveaus ableiten, die im Text explizit genannt werden. Erstens müssteBitcoinetwa 69. 007 US-Dollar zurückerobern, damit Käufer der letzten sechs Monate wieder in die Gewinnzone wechseln. Zweitens steht auf der Abwärtsseite 53. 600 US-Dollar im Raum: Das ist der Realized-Price-Wert, zu demBitcoinzuletzt im Durchschnitt gekauft wurde. Ein Abfallen darunter würde die durchschnittlichen Halter rechnerisch wieder in einen Verlustbereich bringen und damit die psychologische und verkaufstechnische Dynamik stützen. Und selbst wenn sich der Trend drehen sollte, bleibt die Frage, ob er „sanft“ über Rebalancing und Zuflüsse geschieht oder ob er noch einmal durch eine schärfere Realized-Price-Abwärtsbewegung verstärkt wird. 💳Amazon-Kreditkarte mit 2. 000 Euro Limit bestellen!🔥Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!🎉Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!53 BewertungenPlantbot Upgraded Large Smart Flower Pot Pet Planter Robot with Artificial Intelligence, Time Temperature Display, and Numerous Expressive Animations Based, for Indoor Decoration, Gifts (White)【XL-Größe für gedeihende Pflanzen】Geben Sie Ihren Pflanzen den Raum, den sie verdienen! Unser verbessertes, großes 13,7 cm großes Design bietet Platz für Pflanzen mit einem Durchmesser von bis zu 8,9 cm und damit deutlich mehr Platz für Wurzelwachstum und Pflanzengesundheit im Vergleich zu kleineren, veralteten Modellen. Die Produktabmessungen betragen 13,6 x 13,6 x 13,2 cm und das Gerät wiegt nur 355 g. 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