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Bitcoin: 89 Millionen USD aus Cold Wallets gestohlen

Cold Wallets gelten als Goldstandard der Krypto-Verwahrung. Trotzdem wurden fast 89 Millionen US-Dollar in Bitcoin gestohlen. Hinter dem Angriff steckt jedoch keine kompromittierte Hardware, sondern ein Fehler bei der Erzeugung der Seed Phrase.

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Bitcoin: 89 Millionen USD aus Cold Wallets gestohlen

Cold Wallets gelten als Goldstandard der Krypto-Verwahrung. Trotzdem wurden fast 89 Millionen US-Dollar in Bitcoin gestohlen. Hinter dem Angriff steckt jedoch keine kompromittierte Hardware, sondern ein Fehler bei der Erzeugung der Seed Phrase. Von:Svenja Zitzerletzte Aktualisierung: 2. August 2026Bitcoin News89 Millionen US-Dollar gestohlen:Der aktuelle Angriff auf Coldcard-Wallets hat inzwischen 4. 585 Bitcoin-Adressen erfasst und sich über drei Angriffswellen ausgeweitet. Keine Hardware kompromittiert:Ursache war eine fehlerhafte Firmware aus dem Jahr 2021, die bei der Seed-Erstellung auf einen vorhersehbaren Zufallsmechanismus setzte. Neue Taktik der Angreifer:Statt Bitcoin auf wenigen Sammeladressen zu bündeln, erhielt in der jüngsten Angriffswelle jedes Opfer eine eigene Zieladresse. Update allein reicht nicht:Betroffene Nutzer müssen eine neue Seed Phrase erstellen – bereits mit der verwundbaren Firmware erzeugte Seeds bleiben auch nach einem Update unsicher. Deine Bitcoin verdienen einen sicheren Start:Bitvavo ist MiCA-lizenziert, bietet besonders niedrige Gebühren und ermöglicht das Investieren in über 425 Kryptowährungen. Eröffne jetzt Dein Konto und sichere Dir 20 € Willkommensbonus!Bitcoin-Angriff weitet sich ausEin Angriff auf mit Coldcard erzeugteBitcoin-Walletshat inzwischen4. 585 Adressenerfasst. Nach Analysen von Galaxy Research wurden in drei Wellen insgesamt 1. 367Bitcoin(BTC) abgezogen, deren Wert zuletzt bei nahezu89 Millionen US-Dollarlag. Bemerkenswert ist vor allem, woher die kompromittiertenPrivate Keysstammten: Die betroffenen Guthaben lagen aufCold Wallets, die ihre Schlüssel abgeschirmt vom Internet erzeugen und verwahren sollen. 🚨 A 3rd wave in what we suspect are hacks of Coldcard-generated addresses has been identified in which 207. 7294 BTC has been drained. Our estimated observed size of the Coldcard hack is now 1,367. 05 BTC (~$88. 6m) across 4,585 addresses. More updates in the thread below 👇https://t. co/hPtXh9444Dpic. twitter. com/g6xA4OOi2f— Galaxy Research (@glxyresearch)August 1, 2026Schwache Seeds statt GerätehackDer Angreifer musste die Hardware jedoch weder entwenden noch aus der Ferne kompromittieren. Die Sicherheitslücke geht auf eine Firmware-Version aus März 2021 zurück. Bei der Erzeugung neuerSeed Phrasesgriff die Software auf einenvorhersehbaren Zufallsmechanismuszurück, statt die Hardwarequelle des Geräts zu nutzen. Dadurch entstand ein begrenzter Raum möglicher Schlüssel. Wer die Schwachstelle kannte und genügend Rechenleistung einsetzte, konnte diese Schlüssel offline reproduzieren und passende Bitcoin-Adressen leeren, ohne jemals Zugriff auf die Geräte zu benötigen. BTC-Hack: drei Wellen, neue TaktikDie erste Angriffswelle vom 30. Juli erfasste innerhalb von nur 41 Minuten 1. 196 Adressen und bewegte rund1. 083 BTC. In der dritten Welle wurden weitere208 BTCvon 1. 912 Adressen abgezogen. Dabei sank der durchschnittliche Ertrag pro Opfer deutlich. Zugleich änderte sich das Onchain-Muster: Statt die Bitcoin auf wenigen Sammeladressen zu bündeln, erhielt jedes Opfer eine eigene Zieladresse. Mehrere Wallets wurden zudem gemeinsam in einerTransaktiongeleert. Galaxy Research hält jede einzelne Welle für das Werk eines Akteurs, kann aber nicht belegen, dass hinter allen drei Angriffen dieselbe Person steht. 📌Welche ist die beste Hardware-Wallet?In unserem Test findest Du heraus, welcheim Vergleich die beste Hardware-Walletist und welches Produkt optimal zu Deinen Bedürfnissen passt. Bitcoin-Nutzer müssen migrierenCoinkite hat korrigierte Firmware für alle betroffenen Coldcard-Modelle veröffentlicht. Ein Update repariert lautBlogbeitragallerdings keine Seeds, die bereits mit verwundbarer Software erzeugt wurden. Betroffene Nutzer müssen daher auf aktualisierter Firmware eine neue Seed Phrase erstellen und ihre Bitcoin an eine neue Adresse übertragen. Als gefährdet gelten unter anderem Seeds ausMk2 und Mk3mit den Firmware-Versionen 4. 0. 1 bis 4. 1. 9 sowie Seeds älterer Firmwarestände vonMk4, Mk5 und Q. Nutzer konnten das Risiko allerdings deutlich reduzieren, wenn sie bei der Seed-Erstellung mindestens 50 eigene Würfelwürfe als zusätzliche Zufallsquelle einbrachten. Auch eine starke BIP-39-Passphrase erschwert Angreifern den Zugriff. Laut Coinkite ersetzt sie jedoch nicht die Migration auf einen neu erzeugten Seed. Die Übersicht zeigt, welche Coldcard-Firmware-Versionen bereits gegen die Schwachstelle abgesichert wurden. Quelle: blog. coinkite. comFazit: Bitcoin-Sicherheit beginnt bei der Seed-ErstellungDer Angriff erschüttert das Vertrauen in Cold Wallets auf den ersten Blick. Tatsächlich wurde jedoch nicht die Offline-Verwahrung selbst kompromittiert, sondern die Erzeugung der kryptografischen Schlüssel. Die wichtigste Lehre aus dem Fall: Die Sicherheit einer Wallet beginnt lange vor der ersten Transaktion. Wer einen angreifbaren Seed erstellt, kann diesen Nachteil später kaum noch ausgleichen. Für Krypto-Anleger zeigt der aktuelle Hack, dass Sicherheit nicht mit dem Kauf einer Hardware-Wallet endet. Ebenso wichtig sind aktuelle Firmware, vertrauenswürdige Seed-Erstellung und ein schneller Austausch des Seeds, sobald kritische Schwachstellen bekannt werden.

Quelle: bitcoin-2go.de

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