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BIP-110 bei Bitcoin: Saylor und Adam Back warnen vor temporärer Fork

LONDON (IT BOLTWISE) – Strategie-Chef Michael Saylor und Blockstream-CEO Adam Back eskalieren den Streit um BIP-110. Die vorgeschlagene temporäre Fork soll Ordinals-Inschriften und andere willkürliche Daten. . .

Von IT-Boltwise · · 6 min Lesezeit

BIP-110 bei Bitcoin: Saylor und Adam Back warnen vor temporärer Fork

LONDON (IT BOLTWISE) – Strategie-Chef Michael Saylor und Blockstream-CEO Adam Back eskalieren den Streit um BIP-110. Die vorgeschlagene temporäre Fork soll Ordinals-Inschriften und andere willkürliche Daten ausbremsen. Beide warnen jedoch, dass eine Protokoll-Änderung der Glaubwürdigkeit des Netzwerks schaden könnte. Der Konflikt kommt in einer Phase stark rückläufiger Ordinals-Aktivität auf. BIP-110 bei Bitcoin: Saylor und Adam Back warnen vor temporärer Fork (Foto: IT BOLTWISE)🧠 KI & Robotik auf Google News abonnierenDie besten Bücher rund um KI & Robotikpräsentiert vonAmazon!Unsere täglichen KI-News von IT Boltwise® beiLinkedInabonnieren!KI-Meldungen bequem viaTelegramoder perNewslettererhalten!IT Boltwise® beiFacyoderInstaals Fan markieren und abonnieren!RSS-Feed 2. 0von IT Boltwise für KI-News speichern!Michael Saylor und Adam Back stellen sich erneut geschlossen gegen BIP-110 – und treffen damit einen Nerv in derBitcoin-Entwicklung, der seit den Blocksize Wars 2015 bis 2017 wiederholt aufbrach. Im Kern geht es um eine potenzielle temporäre Fork, die Anfang 2026 als „BIP-110“ beschrieben wurde. Ziel: nicht-monetäre, „NFT-ähnliche“ Ordinals-Inscriptions und andere beliebige Daten sollen so eingeschränkt werden, dassBitcoinals Peer-to-Peer-Cash-System wieder klarer im Vordergrund steht. Saylor formuliert die Gegenposition scharf: „There are 110 things more dangerous toBitcointhan spam“. Damit verbindet er die Idee, dass „Spam“ nicht das Hauptproblem des Netzwerks ist. Technisch ist BIP-110 als Protokollstreit angelegt, nicht als reine Community-Debatte. Laut Beschreibung wurde die Verbesserung im Dezember 2025 eingereicht, um eine Form von Datenbloat zu adressieren. Der Vorschlag sieht dabei eine zeitliche Begrenzung vor: BIP-110 soll nur in einem definierten Zeitraum gelten, der an eine Block-Evaluationslogik gekoppelt ist. Als Aktivierungskriterium wird genannt, dass 55% der Knoten, die Blöcke validieren, während eines „Block-Periods“-Fensters zustimmen müssen. In der letzten betrachteten Periode, „period number 475“, zwischen Block 955. 584 und 957. 599, sollen lediglich rund 1% der Blöcke BIP-110 unterstützt haben – ein Signal, dass es derzeit kein breites Konsensproblem, sondern eher ein Nischenvotum ist. Die Markt- und Ökosystemebene liefert dafür einen zusätzlichen Kontext: Die Ordinals-Aktivität liegt aktuell nahe einem Allzeittief. Über den letzten Monat seien weniger als 10. 000 Ordinals täglich in dieBitcoin-Blockchaineingeschrieben worden, gegenüber mehr als 400. 000 im Hochpunkt im August 2023. Das verändert die politische Dynamik in der Community: Wer eine „dringende“ Netzwerklast durch Inscriptions als Argument nutzt, steht vor einem Timing-Problem, wenn die Last kurzfristig abnimmt. Gleichzeitig bleibt die Sicherheitsfrage: Wenn das Protokoll Regeln für „zulässige“ Daten nachschärft, verschiebt sich die Debatte von Ressourcennutzung hin zu Zensurresistenz und Interpretationshoheit. Gerade hier setzt Back an, wenn er BIP-110 als „quest to police other people“ einordnet und meint, dass man derartige Ansichten anderen nicht aufdrängen könne. Im Vergleich zu anderen Ketten wird der Unterschied besonders sichtbar. Ethereum hat über Jahre gezeigt, wie stark Ökosystem-Öffnung und Anwendungsvielfalt die Nutzung von Blockspace prägen können – vonToken-Standards bis zu NFTs, aber auch mit wechselnden Phasen hoher Belastung. Bitcoindagegen versteht sich traditionell stärker als „minimalistische“ Abrechnungsmaschine, in der Innovation nicht automatisch eine Protokollsonderbehandlung erhält. Genau deshalb wirken BIP-110-Befürworter wie Luke Dashjr, die das Ordinals-getriebene Bloat als „serious threat“ bezeichnen, in der Debatte konsequent: Sie argumentieren, dass ohne eine zeitnahe Korrektur die Kassenrolle vonBitcoinverwischt. Die Gegenseite hält dem entgegen, dass eine Fork auch dann riskant ist, wenn sie „nur“ testweise und befristet gedacht wird. Aus Expertensicht ist der entscheidende Punkt weniger „Ordinals ja oder nein“, sondern die Governance-Mechanik im Core-Protokoll. Eine temporäre Fork kann theoretisch verhindern, dass eine dauerhafte Kette gespalten wird, aber sie schafft ein neues Signal: Validierende Knoten müssten vorübergehend eine geänderte Regel anwenden und dabei definieren, welche Daten als problematisch gelten. Selbst wenn Dashjr und andere das Risiko eines Chain Splits als gering einschätzen und zusätzlich betonen, dass gebührenzahlende Transaktionen langfristig nicht pauschal ungültig würden, bleibt die Frage nach Randfällen. Was gilt als „willkürlich“, was als legitime Anwendung? In der Praxis sind solche Definitionen selten rein objektiv, besonders wenn sich Nutzungsformen weiterentwickeln. Der Streit fällt zudem in eine Phase, in derBitcoin-Ökonomie und Infrastruktur intern bereits Alternativen zur Blockspace-Knappheit etablieren. Wer nicht auf On-Chain-Logik angewiesen ist, kann auf Layer-2-Ansätze wie das Lightning Network ausweichen; das reduziert die direkte Datenlast pro Transfer. Gleichzeitig hängt die Diskussion um BIP-110 an der Erwartung, dass der Basis-Chain eine klare Rolle behält, während Innovationen außerhalb der engen Protokollgrenzen laufen. Daraus ergibt sich ein Spannungsfeld für Unternehmen: Entwickler müssen beiBitcoin-Integrationen künftig damit rechnen, dass Protokolländerungen nicht nur Performance, sondern auch semantische Zulässigkeit betreffen. Für Enterprise-Teams heißt das: Risikoanalysen sollten nicht nur „Fork-Frequenz“, sondern auch die Auswirkungen auf Indexing, Datenintegrität und Gebührenmarket-Logiken umfassen. Wie könnte es weitergehen? Wahrscheinlich nicht als schnelle Aktivierung, denn selbst laut den genannten Aktivierungswerten fehlt derzeit die breite Zustimmung. Dennoch wirkt BIP-110 als Katalysator für die strategische Frage, wieBitcoinmit nicht-finanziellen Nutzungsformen umgeht. Wenn Ordinals weiter zurückgehen, wird das Argument „akuter Spam“ schwächer, während das Prinzip „Regeländerungen gefährden Glaubwürdigkeit“ stärker bleibt. Für die nächste Entwicklungsrunde dürfte die Community stärker zwischen kurzfristiger Datenlast und langfristiger Stabilität abwägen. Unternehmen und Entwickler sollten deshalb unabhängig vom Ausgang ihre KI-gestützten Monitoring-Workflows für Node-Policy-Änderungen (z. B. Metriken zu Validierungs- und Reorg-Risiken) vorbereiten, denn genau dort entscheidet sich im Ernstfall, wie resilient ein Setup bleibt. 💳Amazon-Kreditkarte mit 2. 000 Euro Limit bestellen!🔥Heutige Hot Deals bei Amazon: Bis zu 80% Rabatte!🎉Amazon Haul-Store für absolute Schnäppchenjäger!Bestseller Nr. 1 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»Bestseller Nr. 2 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»Bestseller Nr. 3 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»Bestseller Nr. 4 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»Bestseller Nr. 5 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»Bestseller Nr. 6 ᵃ⤻ᶻ «KI Gadgets»Die besten Bücher rund um KI & Robotik!Die besten KI-News kostenlos per eMail erhalten!Zur Startseite von IT BOLTWISE® für aktuelle KI-News!IT BOLTWISE® kostenlos auf Patreon unterstützen!Aktuelle KI-Jobs auf StepStone finden und bewerben!Folgen Sie aktuellen Beiträge über KI & Robotik aufTwitter,Telegram,FacebookoderLinkedIn!Hinweis:Teile dieses Textes könnten mithilfe Künstlicher Intelligenz generiert worden sein. 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Quelle: it-boltwise.de

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