21 Millionen BTC doch nicht genug? Warum ein Krypto-CEO eine Bitcoin-Inflation vorschlägt
Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto hat die Gesamtmenge der Kryptowährung im Quellcode auf knapp 21 Millionen BTC begrenzt – als Schutz vor Inflation. Diese Begrenzung will ein Krypto-CEO jetzt aufweichen. Die Community reagiert reserviert. Anders als staatliche Währungen soll Bitcoin nicht beliebig vermehrt werden können. Das von Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto im Quellcode festgelegte Limit von knapp 21 Millionen […]

HomeNewsNew FinanceVerpasse keine News mehr!Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto hat die Gesamtmenge der Kryptowährung im Quellcode auf knapp 21 Millionen BTC begrenzt – als Schutz vor Inflation. Diese Begrenzung will ein Krypto-CEO jetzt aufweichen. Die Community reagiert reserviert. AnzeigeBitcoin: Krypto-CEO schlägt 4 Prozent Inflation vor. (Foto: TY Lim/Shutterstock)Anders als staatliche Währungen soll Bitcoin nicht beliebig vermehrt werden können. Das von Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto im Quellcode festgelegteLimit von knapp 21 Millionen BTCsoll eine künstliche Knappheit erzeugen und Inflation verhindern. Bitcoin wird entsprechend nicht ohne Grund als „digitales Gold“ bezeichnet. AnzeigeKrypto-CEO rüttelt an Bitcoin-GrundfestenAusgerechnet an diesen Grundfesten des Bitcoin-Systems rüttelt jetzt der israelische Informatiker Eli Ben-Sasson, Mitgründer und CEO von Starkware sowie Miterfinder der Kryptowährung Zcash. Ben-Sasson erklärte in einem vieldiskutiertenBeitrag auf X, dass die Bitcoin-Obergrenze seiner Meinung nach keinen Sinn ergebe. Top-Artikel${content}${custom_anzeige-badge}${custom_tr-badge}${section}${title}${custom_anzeige-badge}${custom_tr-badge}${section}${title}Als Begründung dafür gibt der Krypto-CEO an, dass im Laufe der Zeit viele Schlüssel verlorengehen würden. Entsprechend sind viele Bitcoin-Bestände gar nicht mehr zugänglich. Schätzungen von Chainalysiszufolgesollen rund 20 Prozent, also fast vier Millionen, aller bisher geschürften Bitcoins unwiderbringlich verloren sein, ein Großteil davon wegen verlegter privater Schlüssel. AnzeigeSind irgendwann alle Schlüssel verloren?Weil die Zeit Richtung Undendlich tendiere, so argumentiert Ben-Sasson weiter, würden irgendwann alle Private-Keys verlorengegangen sein. Zwar unterstütze er eine „klare Geldpolitik mit einer absoluten Obergrenze für die Anzahl an Bitcoins in der Zukunft“. Aber eine jährliche Emissionsrate in der Höhe von vier Prozent sei eine gute Wahl vor dem Hintergrund des Bevölkerungswachstums. Dadurch wären jederzeit genügend BTC für alle da, so Ben-Sassons Idee. In der Krypto-Community kommt dieser Vorstoß derweil nicht gut an. In den Kommentaren auf X wird vor allem darauf verwiesen, dass eine jährliche Inflationsrate – die auch noch doppelt so hoch wäre wie die von Zentralbanken angestrebte – genau das Gegenteil der ursprünglichen Bitcoin-Idee sei. Empfohlene redaktionelle InhalteHier findest du externe Inhalte vonTargetVideo GmbH, die unser redaktionelles Angebot auf t3n. de ergänzen. Mit dem Klick auf "Inhalte anzeigen" erklärst du dich einverstanden, dass wir dir jetzt und in Zukunft Inhalte vonTargetVideo GmbHauf unseren Seiten anzeigen dürfen. Dabei können personenbezogene Daten an Plattformen von Drittanbietern übermittelt werden. Hinweis zum DatenschutzBitcoin-Community hält nicht viel von der IdeeSchließlich sei die Begrenzung auf jene knapp 21 Millionen Einheiten das eigentliche Herzstück. Mit einer Aufweichung dieses Limits würde aus Bitcoin nur ein weiterer Dollar. Ben-Sasson hält dagegen, dass die gewollte künstliche Verknappung auch mit einer geringen Inflationsrate haltbar sei. So entrümpelt ihr euer Konto und DepotAllerdings müsste das Bitcoin-Protokoll geändert werden, um Ben-Sassons Vorschlag in die Tat umzusetzen. Etwas, das laut Kryptofans dazu führen könne, dass Tür und Tor für weitere Änderungsideen geöffnet würden. Zudem gebe es genügend andere Kryptowährungen, darunter auch Bitcoin-Forks, zu denen die Idee besser passe, so mehrere X-Nutzer:innen.